Sabally pausiert: gehirnerschütterungsverdacht trifft liberty-star!
Ein Schock für die New York Liberty und für den deutschen Basketball: Satou Sabally muss vorerst pausieren. Nach einem Zusammenstoß im Spiel gegen die Las Vegas Aces wurde bei der 28-jährigen Nationalspielerin ein Verdacht auf Gehirnerschütterung festgestellt, was die automatische Auslösung des „concussion protocol“ der WNBA zur Folge hat.

Die knappe rückkehr und der jähe abbruch
Bereits im ersten Viertel des Spiels, das die Liberty mit 87:76 gewannen, kam es zum Vorfall. Beim Kampf um den Rebound wurde Sabally von einem Ellbogen einer Gegenspielerin am Kopf getroffen. Trotz kurzzeitiger Behandlung kehrte sie zwar zurück auf das Feld, verließ es aber wenig später vor der Halbzeit. Ein deutliches Zeichen dafür, dass etwas nicht stimmte.
Das „concussion protocol“ ist in der WNBA, wie auch in der NBA, ein standardisiertes Verfahren, das darauf abzielt, die Gesundheit der Spielerinnen und Spieler zu schützen. Es greift automatisch, sobald der Verdacht auf eine Gehirnerschütterung besteht. Die medizinische Überwachung, die nun für Sabally vorgeschrieben ist, dauert mindestens 24 Stunden und umfasst eine Reihe von Tests und Untersuchungen.
Die genaue Ausfalldauer ist derzeit unklar. Die Liga geht jedoch davon aus, dass Sabally mehrere Spiele verpassen wird. Das ist nicht nur ein Rückschlag für die Liberty, sondern auch für den Deutschen Basketball Bund (DBB). Sabally, als zweifache All-Star und Hoffnungsträgerin für die Weltmeisterschaft in Berlin, soll eine zentrale Rolle spielen.
Die Weltmeisterschaft rückt näher, und der Ausfall Saballys wirft Fragen auf. Die medizinische Sicherheit hat aber oberste Priorität – das ist unumstritten. Eine überhastete Rückkehr könnte langfristige Folgen haben. Die Fans hoffen natürlich, dass sie schnell wieder fit ist, aber die Gesundheit der Spielerin muss an erster Stelle stehen.
Die Entscheidung, das Protokoll so strikt durchzusetzen, zeigt das Engagement der Liga für die Sicherheit ihrer Spielerinnen. Es ist ein Zeichen, dass das Bewusstsein für die potenziellen Risiken von Gehirnerschütterungen im Sport immer größer wird. Und das ist gut so.
Sabally wurde 2020 an zweiter Stelle gedraftet und hat sich seitdem als eine der besten Spielerinnen der Liga etabliert. Ihre Leistungen sprechen für sich, und ihre Abwesenheit wird im Team des DBB eine Lücke reißen. Ob sie rechtzeitig fit genug sein wird, um bei der Weltmeisterschaft in Berlin ihr Können zu zeigen, bleibt abzuwarten.
