Sabalenka kämpft sich bei french open durch – titelhoffnungen intakt?
Paris – Aryna Sabalenka, die Nummer eins der Weltrangliste, hatte bei den French Open keine leichte Anfangsphase, doch am Ende steht der Einzug in die zweite Runde. Die Viermal-Grand-Slam-Siegerin präsentierte sich dabei noch nicht in Topform, ließ aber keinen Zweifel daran, dass sie noch viel Luft nach oben hat. Ein holpriger Start in die Sandplatzsaison und ein Viertelfinalaus in Madrid lassen nun die Frage aufkommen: Kann sie in Paris endlich den ersten Titel gewinnen?

Fehlerhafte leistung, aber souveräner sieg
Gegen Jéssica Bouzas Maneiro wirkte Sabalenka lange Zeit nicht wie die Dominatorin, die wir kennen. Zahlreiche unerzwungene Fehler prägten ihr Spiel, doch am Ende setzte sich ihre Klasse durch. Mit 6:4, 6:2 behauptete sie sich gegen die Spanierin und buchte damit den Einzug in die nächste Runde. Die Sandplatz-Saison verlief für die Belarussin bisher alles andere als optimal. Nach dem Ausscheiden in Madrid folgte sogar eine frühe Niederlage in Rom.
Die Ausgangslage ist klar: Sabalenka muss sich deutlich steigern, wenn sie in Paris ernstzunehmende Hoffnungen auf den Titel haben will. Ihr nächster Gegnerin, entweder Linda Fruhvirtova oder Elsa Jacquemot, wird ein erster Gradmesser sein. Die jungen Wild Cards werden alles daran setzen, die Weltranglistenerste zu ärgern. Doch Sabalenka hat bereits bewiesen, dass sie auch unter Druck ihre Nerven behält und das Spiel umlegen kann.
Es bleibt abzuwarten, ob sie die nötige Konstanz und Präzision finden wird, um sich gegen die Top-Favoritinnen durchzusetzen. Die French Open sind bekannt für ihre unvorhersehbaren Verhältnisse und die hohe Leistungsdichte im Frauenbereich. Sabalenka wird sich also noch einmal beweisen müssen, um ihren Titelhoffnungen gerecht zu werden. Die bisherige Leistung zeigt jedoch, dass sie das Potenzial dazu hat, in Paris zu glänzen – und endlich den ersehnten Grand-Slam-Titel zu holen.
