Sabalenka kämpft mit rückenproblemen vor french open!

Paris – Aryna Sabalenka, die Nummer eins der Weltrangliste, steht vor einer schwierigen Aufgabe bei den French Open. Die Belarussin hat in den letzten Wochen mit körperlichen Problemen zu kämpfen und verpasste in Madrid und Rom frühzeitig den Einzug ins Finale. Ob sie rechtzeitig ihre Topform erreicht, ist fraglich.

Rückenschmerzen bremsen die weltranglistenerste

Rückenschmerzen bremsen die weltranglistenerste

Nach ihrem enttäuschenden Aus in Rom, wo sie überraschend an Sorana Cirstea scheiterte, sprach Sabalenka offen über ihre gesundheitlichen Probleme. "Ich hatte das Gefühl, dass mein Körper mich daran gehindert hat, auf höchstem Niveau zu spielen," gestand sie. Konkret scheint der untere Rückenbereich im Hüftbereich betroffen zu sein, was ihre Rotation beim Aufschlag beeinträchtigt. Die vierfache Grand-Slam-Siegerin wird sich in den verbleibenden Tagen vor dem Start der French Open intensiv um ihre Fitness kümmern müssen.

Ein Wettlauf gegen die Zeit

Die Situation ist angespannt, denn Elena Rybakina, die Sabalenka im Januar bei den Australian Open bezwungen hatte, lauert bereits auf der Pole Position der Weltrangliste. Rybakina könnte durch ein erfolgreiches Abschneiden bei den French Open ihren Rückstand auf Sabalenka wettmachen und sogar die Spitze stürmen. Das vergangene Jahr zeigte, dass selbst eine vermeintlich übermächtige Spielerin wie Sabalenka durch körperliche Defizite ausbremsen werden kann.

Aber es gibt auch positive Nachrichten. Novak Djokovic, der "kleine Maestro" des Tennis, lobte Sabalenka kürzlich in Rom für ihre klare Position in der Debatte um die Preisgelder im Damen-Tennis. "Ich ziehe den Hut vor ihr," sagte Djokovic, "dass sie die Bereitschaft hat, voranzugehen und die Dynamik der Tennis-Politik zu verstehen." Sabalenka hat sich in den letzten Wochen immer mehr in die Rolle einer Spielersprecherin entwickelt und könnte damit auch sportlich neue Kraft tanken.

Mehr als nur Sport

Die Diskussion um die Verteilung der Preisgelder und die Interessenvertretung der Spielerinnen zeigen, dass Sabalenka mehr ist als nur eine Top-Athletin. Sie ist eine Stimme für ihre Kolleginnen und setzt sich für eine gerechtere Verteilung der Einnahmen ein. Ihre Rolle als Wortführerin könnte ihr helfen, den Druck der bevorstehenden French Open besser zu bewältigen und sich auf ihr eigentliches Ziel zu konzentrieren: den Titelgewinn in Paris.

Die nächsten Tage werden entscheidend sein. Kann Sabalenka ihre Rückenprobleme in den Griff bekommen und ihre Form wiederfinden? Oder wird Rybakina die Chance nutzen und die Weltrangliste stürmen? Die French Open versprechen Tennis auf höchstem Niveau und spannende Überraschungen.