Sabalenka droht mit dubai-boykott – turnierdirektor fordert punktestrafen für topstars
Aryna Sabalenka schlägt zurück. Die Weltranglistenerste lässt Dubai ausrasten und kündigt an, nie wieder in den Wüstensand zu treten. Grund: Turnierchef Salah Tahlak forderte nach ihrer kurzfristigen Absage im Februar Ranglistenpunkt-Abzüge für Superstars. Sabalenka: „Lächerlich. Er steht im schlechtesten Licht.“

Tahlaks vorstoß trifft den nerv der spieler
Der Emirati hatte nach Sabalenkas Absage öffentlich ein härteres Durchgreifen gefordert. Nicht nur Geldstrafen, nein – direkte Punkteabzüge. Ein Schlag ins Gesicht für Athleten, die ihren Körper schützen. Sabalenka kontert mit offener Wut: „Die kümmern sich nur um Sales und ums Turnier, mehr nicht.“
Die 27-Jährige hatte sowohl Dubai als auch Doha ausgelassen, um sich auf Indian Wells vorzubereiten. Der Plan ging auf – sie gewann. Doch die Debatte um Überlastung im Tennis entlädt sich jetzt mit voller Wucht. Auch Jack Draper, sieben Monate außer Gefecht wegen einer Knochenprellung, schlägt in dieselbe Kerbe: „Ich will eine lange Karriere. Das klappt nicht, wenn mein Körper bricht.“
Die Frage ist nicht, ob die ATP und WTA reagieren. Die Frage ist, wie schnell sie müssen. Denn wenn die Nummer eins der Welt mit Boykott droht, zittert nicht nur Dubai – das ganze System bebt.
