Rund um köln 2026: sperrungen, stars und die heißeste frage!
Köln und das Bergische Land stellen sich bereit: Am 17. Mai steht das 108. „Rund um Köln“ an, ein Spektakel für Radsportfans und eine logistische Herausforderung für alle anderen. Wer sich nicht rechtzeitig informiert, riskiert, im Stau zu stecken oder wichtige Straßenabschnitte zu meiden. Aber keine Sorge, wir haben die wichtigsten Fragen und Antworten für Sie zusammengestellt.
Was autofahrer unbedingt wissen müssen
Am Sonntag gilt: Das rechtsrheinische Köln und weite Teile des Bergischen Landes sind weitgehend autofrei. Die Radfahrer haben Vorrecht, und das bedeutet für Autofahrer: besser alternative Routen wählen oder das Auto ganz stehen lassen. Die Sperrungen beginnen bereits am Freitag und dauern bis zum Sonntagabend an. Besonders betroffen sind die Innenstadtbereiche, Brück, Dellbrück, Ostheim und Rath in Köln sowie Bergisch Gladbach, Bensberg, Herkenrath und Moitzfeld im Bergischen Land. Die Organisatoren empfehlen dringend, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen oder das Fahrrad zu nehmen, um die Atmosphäre zu genießen.

Die stars am start: nils politt und weltklasse-teams
Neben zahlreichen Hobbyradlern werden auch einige Profis an den Start gehen. Allen voran Nils Politt, der Kölner Lokalmatador und Ex-Profi, der mit seiner Erfahrung und seinem Können für Spannung sorgen wird. Er wird von vier Teams aus der World Tour unterstützt, der höchsten Liga des Radsports: Red Bull Bora-hansgrohe, Alpecin-Premier-Tech, Picnic PostNL und Lotto Intermarché. Hinzu kommen sechs UCI-Pro-Teams und weitere unterklassige Teams, darunter eine deutsche Nationalmannschaft. Die Konkurrenz ist also groß, und es wird spannend zu sehen sein, wer sich den Sieg sichert.

Die highlights der strecke: kopfsteinpflaster und agathaberg
Die Strecke des „Rund um Köln“ ist bekannt für ihre anspruchsvollen Abschnitte. Besonders legendär ist die Kopfsteinpflasterpassage in Bergisch Gladbach, die zum Schloss Bensberg hinaufführt. Die Profis werden diesen Abschnitt gleich dreimal durchfahren, was für zusätzliche Würze sorgt. Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Agathaberg bei Wipperfürth, der höchste Punkt des Rennens, der mit einer Steigung von 367 Metern die Athleten vor eine echte Herausforderung stellt. Die Zuschauer entlang der Strecke dürfen sich auf packende Rennen und beeindruckende Leistungen freuen.
Wer wird am ende jubeln? ein blick auf die favoriten
In den letzten Jahren wurden die Rennen meist von Sprintern gewonnen, die in einem Massensprint um den Sieg kämpften. Doch Nils Politt hat 2022 bewiesen, dass auch Klassiker-Spezialisten eine Chance haben. Ob er es erneut schafft, sich vom Feld abzusetzen und den Sieg zu erringen, bleibt abzuwarten. Die Spannung ist groß, und es wird ein spannendes Rennen werden.
Die Organisatoren rechnen mit rund 8.700 Teilnehmern bei den Hobbyrennen, was die Beliebtheit dieses Klassikers unterstreicht. Die Meldezahlen wurden aus Sicherheitsgründen begrenzt, daher sind die 60- und 120-km-Strecken bereits ausgebucht.
