Ruiz verlässt granada: tränen und ein abschied nach vier jahren
Ein Kapitel geht zu Ende: Sergio Ruiz, der Publikumsliebling im Estadio Los Cármenes, hat seine Zeit beim Granada CF hinter sich gelassen. Die Emotionen kamen ihm bei seinem letzten Auftritt deutlich in den Tränen, ein Zeichen dafür, dass mehr als nur ein Spiel endete.

Die offizielle bestätigung des abschieds
Die Spekulationen, die seit einiger Zeit kursierten, wurden nun von Trainer Pacheta bestätigt: Ein Vertragsangebot des Vereins blieb ohne Erfolg. Die offizielle Ankündigung folgte prompt – ein Endgültiges Ende einer Ära. Vier Jahre lang trug Ruiz das Trikot der Andalusier, entwickelte sich zu einem der wichtigsten Säulen und sogar zu einem Kapitän des Teams. Eine Zeit, in der er seine Freude am Fußball neu entdeckte und sein bestes Spiel zeigte.
Doch die Geschichte des zentralen Mittelfeldspielers ist weitaus facettenreicher. Bevor er in die Stadt der Alhambra kam, schaffte er sich über Etappen bei Racing Santander und UD Las Palmas einen Namen im Profifußball. Ein kurzer Abstecher in die USA folgte, bevor er nach Spanien zurückkehrte und das Angebot Granadas annahm – eine Entscheidung, die ihn zu neuer Stärke führte.
Obwohl sein erster Eindruck in Granada von gesundheitlichen Problemen überschattet wurde, etablierte sich Ruiz schnell im Team. In den folgenden drei Spielsäsongen bestritt er in jeder Saison mehr als 30 Partien und wurde zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Kaders, unabhängig vom jeweiligen Trainer. Seine Konstanz und sein Engagement waren beispielhaft.
Mit insgesamt 130 Einsätzen für Granada kommt er dem Rekord von 134 Spielen bei Racing Santander, seinem bisher prägendsten Verein, nur knapp hinterher. Mit 31 Jahren steht Ruiz nun vor einer neuen Herausforderung, einem neuen Kapitel in seiner Karriere, das er mit der gleichen Leidenschaft und Hingabe angehen wird, die ihn stets ausgezeichnet hat. Die Fans von Granada werden ihm seinen Einsatz und seine Verbundenheit mit dem Verein nicht vergessen.
