Rüegg triumphiert: schweizerin erobert die vuelta femenina auftaktetappe!

Salvaterra de Mino – Ein furioser Auftakt zur Vuelta Femenina! Noemi Rüegg aus der Schweiz hat die erste Etappe mit einem beeindruckenden Bergaufsprint gewonnen und sich damit das begehrte rote Trikot gesichert. Die Schweizerin ließ ein starkes Feld um die deutsche Meisterin Franziska Koch hinter sich und setzte einen ersten wichtigen Akzent in der Rundfahrt.

Ein duell der sprinterinnen endet mit schweizer sieg

Ein duell der sprinterinnen endet mit schweizer sieg

Nach 114 Kilometern von Marin nach Salvaterra de Mino entfachte sich ein dramatischer Kampf um den Etappensieg. Lotte Kopecky belegte den zweiten Platz, während Franziska Koch als Dritte ins Ziel kam. Rüegg hatte jedoch bereits zuvor einen Zwischensprint für sich entschieden, sodass sie in der Gesamtwertung punktgleich mit der Schweizerin steht. Der Sieg fühlt sich für Rüegg surreal an, wie sie im Siegerinterview verriet: „Ehrlich gesagt, kann ich es noch gar nicht glauben, eine Etappe bei einer Grand Tour gewonnen zu haben.“

Die Tour de Romandie sorgte derweil für Kontroversen. Es gibt Vorwürfe gegen die Veranstalter, die darauf hindeuten sollen, dass die Rundfahrt manipuliert wird, um einen Sieg von Pogacar zu begünstigen. Diese Anschuldigungen werfen einen Schatten auf das Rennen und müssen dringend aufgeklärt werden.

Ein weiterer Aspekt des Tages war ein Sturz in den letzten zehn Kilometern, der Marianne Vos (Visma – Lease a Bike) in ihren Siegambitionen behinderte. Die Punktewertung wird nun von Rüegg angeführt, während Eleonora Ciabocco (Picnic – PostNL) das erste Nachwuchstrikot trägt. Die Tatsache, dass alle Favoritinnen ohne Zeitverlust ins Ziel kamen, deutet auf ein spannendes Rennen hin.

Die Siegerin selbst beschrieb ihren Triumph so: „Ich wusste von Beginn an, dass dieses Finale perfekt für mich war. Nach der letzten Kurve wollte ich nur Vollgas geben, und das Team hatte mich vorher in eine hervorragende Position gebracht. Ich ging wirklich Vollgas, damit ich hinterher nichts zu Bedauern habe und sah, dass ich schon eine Lücke von ein paar Metern hatte.“

Die Vuelta Femenina hat damit vielversprechend begonnen, und die Fans dürfen auf weitere spannende Rennen und Überraschungen hoffen. Die App der Rundfahrt wird bereits von über 3 Millionen Sportfans genutzt, was die enorme Popularität des Frauenradsports unterstreicht.