Rublev zerquetscht davidovich: 7. schicksal, 8. kapitel

Andrey Rublev schmettert Alejandro Davidovich erneut in die Schranken – 6-4, 6-4 in der dritten Runde von Rom. Der Russe trifft seinen spanischen Angstgegner jetzt acht Mal, sieben davon enden mit seinem Arm im Todesgriff über dem Netz.

Davidovich bleibt rublevs lieblingsopfer

Die Zahlen sind gnadenlos: 7:1 im Head-to-Head, keine Satzverlängerung diesmal, keine Umwege. Rublev braucht 87 Minuten, um die ewige Wiederholung zu vollenden. Der 14. der Welt feiert seinen ersten kleinen Lauf dieser verkorksten Saison – zwei Siege in Folge, das hatte er seit Oktober 2023 nicht mehr geschafft.

Für Davidovich ist die Niederlage ein Déjà-vu mit italienischem Flair. Der 24-jährige Andalusier hatte sich den Muskelbündelriss auskuriert, verpasste Monte Carlo und Barcelona, flog nach Rom, um Punkte zu sammeln. 50 Zähler stehen jetzt auf seinem Konto, doch der Rublev-Fluch begleitet ihn wie ein Schatten.

Rublev jagt die komplette masters-sammlung

Rublev jagt die komplette masters-sammlung

Das Viertelfinale 2021 bleibt seine Bestmarke auf dem roten Beton des Foro Italico. Jetzt steht er zwei Siege von einer Premiere entfernt: allen neun ATP-Masters-1000-Events mindestens einmal im Halbfinale gegrüßt zu haben. Als Nächstes wartet entweder Brandon Nakashima oder Nikoloz Basilashvili – beide keine Unbekannten, aber auch keine Rublev-Mauern.

Davidovich reist weiter nach Hamburg. Vom 17. Mai an lockt das ATP-500-Turnier an der Elbe, dort will er die 50 Punkte aus Rom verdoppeln und endlich den Bann brechen. Die Frage bleibt: Wer schafft es zuerst – Rublev, die komplette Masters-Sammlung einzusacken, oder Davidovich, endlich mal den Russen zu überholen? Die Antwort dürfte im Sommer fallen, aber die Bilanz sprielt weiter gegen ihn.