Rowe packt aus: schlammschlacht in marseille und kvara-obsession!

Bologna – Die Serie-A-Saison neigt sich dem Ende zu, doch die Schlagzeilen um den Flügelspieler der Bologna, Remo Rowe, sind alles andere als verpufft. In einem exklusiven Gespräch mit The Athletic hat der junge Angreifer ein schockierendes Geständnis gemacht und dabei nicht nur Licht auf einen hitzigen Vorfall in Marseille geworfen, sondern auch seine Faszination für den georgischen Superstar Khvicha Kvara offenbart.

Die bittere wahrheit über marseille: ein schlammerstreit im umkleideraum

Rowe wechselte im Sommer zu Bologna, nachdem es in Marseille zu einer heftigen Auseinandersetzung mit Torwart Leandro Rulli gekommen war. Was damals im Dunkeln blieb, enthüllt er nun: „Ich habe mich mit Rulli gestritten, die Worte wurden hitzig. Die Security musste eingreifen, dann hat sich Adrien Rabiot dazugemisch.“ Der Vorfall eskalierte zu einer Rangelei, die der damalige Trainer Sinisa Mihajlovic als „Bar-Schlägerei“ abtat. Rowe beteuert jedoch, dass er der erste gewesen sei, der zugeschlagen hat, was weder Mihajlovic noch der damalige Sportdirektor Daniele Benatia sahen. „Sie dachten, ich hätte ihn zuerst getroffen, aber das stimmt nicht. Darryl Bakola war regelrecht benommen, die Situation ist völlig aus dem Ruder gelaufen.“

De zerbi

De zerbi's drill: morgendliche torturen im wald

Doch nicht nur die Vergangenheit beschäftigt Rowe. Er spricht auch über seine Zeit unter dem Ex-Trainer Thiago Motta, der ihn mit unorthodoxen Trainingsmethoden auf Trab hielt. „Mit ihm habe ich gelernt, auf jedes Detail zu achten“, gesteht Rowe. „Aber die Trainingseinheiten waren brutal. Wir wurden um vier Uhr morgens aus dem Bett geholt und liefen im kalten Wald mit Taschenlampen. Danach noch Sprint-Intervalle und Bergauf-Läufe. So etwas habe ich noch nie erlebt.“

Kvara als vorbild: rowe studiert den georgischen virtuosen

Kvara als vorbild: rowe studiert den georgischen virtuosen

Im Fokus steht aber auch die Zukunft. Rowe träumt von einem Wechsel in die englische Premier League und hat sich Khvicha Kvara zum Vorbild genommen. „Mein Ziel ist es, in einem Top-Club der Premier League zu spielen. Ich studiere Kvara genau. Ich bitte den Videoanalysten regelmäßig, mir Aufnahmen von ihm zu schicken. Ich versuche, seine Dribblings, seine Richtungswechsel und seine Vorstöße zu analysieren und zu imitieren.“ Er versucht, die Bewegungen des georgischen Spielmachers zu entschlüsseln, den Schnitt nach innen und den präzisen Pass auf den zweiten Pfosten zu perfektionieren.

Die Offenbarungen Rowes werfen ein neues Licht auf die Ereignisse in Marseille und zeigen, wie sehr er sich von seinen Erfahrungen leiten lässt. Ob er mit seiner Kvara-Obsession tatsächlich den Sprung in die Premier League schaffen wird, bleibt abzuwarten. Eines ist jedoch klar: Remo Rowe ist ein Kämpfer, der bereit ist, hart zu arbeiten, um seine Ziele zu erreichen. Und das macht ihn zu einem spannenden Spieler für die Zukunft.