Rote karte, stadionsprecher-eklat und kwasniok dreht durch

Der Samstagabend am Rhein war kaum zu überbieten. Jahmai Simpson-Pusey sah in der 45.+1 Minute nach VAR-Eingriff glatt Rot – und dann brannte die Hütte. Nicht nur auf dem Rasen, sondern auch über die Lautsprecher des Stadions, aus dem Trainerkasten und schließlich in den Kabinengängen des 1. FC Köln.

Was simpson-pusey getan hat – und warum es keine andere entscheidung geben konnte

Was simpson-pusey getan hat – und warum es keine andere entscheidung geben konnte

Es war die 43. Minute, als der 20-jährige Engländer gegen Maximilian Beier einsteigt. Zu spät, viel zu spät. Die offene Sohle trifft den Dortmunder direkt an der Achillessehne – eine Stelle, bei der man als Fußballer gar nicht erst nachdenken möchte. Schiedsrichter Daniel Siebert zeigte zunächst Gelb, schaute sich die Szene am Monitor an und entschied sofort um. Glatt Rot. Grobes Foulspiel. Fertig.

Lothar Matthäus brachte es in der Halbzeitpause auf Sky auf den Punkt: „Wie beim Auffahrunfall. Man ist einen Moment unaufmerksam, fährt zu nah heran. Offene Sohle, deswegen Rote Karte korrekt. Da muss man nicht diskutieren.