Romero lässt tottenham im stich – finale in argentinien wichtiger!
Ein Schlag ins Gesicht für die Tottenham-Fans: Kapitän Cristian Romero hat kurz vor dem entscheidenden Saisonspiel gegen Everton eine höchst fragwürdige Entscheidung getroffen. Anstatt sein Team im Kampf um den Klassenerhalt zu unterstützen, wird der Verteidiger stattdessen das Finale um die argentinische Meisterschaft verfolgen – und das, obwohl Tottenham möglicherweise schon am Sonntag aus der Premier League absteigen könnte.
Die loyalität gilt offenbar river plate
Der 28-jährige Romero, seit über einem Monat verletzt, wird sich am Sonntag (20.30 Uhr) nicht von der Tribüne aus für Tottenham die Daumen drücken. Stattdessen reist er in seine argentinische Heimat, um das Duell zwischen River Plate und Belgrano zu sehen. Belgrano kann mit einem Sieg die erste große Titelgeschichte des Vereins schreiben – ein Anlass, den Romero sich offenbar nicht entgehen lassen will. Schließlich stammt der Spurs-Star aus dem Nachwuchs von River Plate und feierte dort seinen Durchbruch.
Diese Entscheidung hat bei den Tottenham-Fans für heftige Kritik gesorgt. Auch Radiomoderator und eingefleischter Fan Paul Hawksbee zeigte sich fassungslos: „Ein guter Mannschaftskapitän also. Fehlt im wichtigsten Spiel seit 1976 – fantastisch. Bis zum Schluss treu, der gute alte Cristian. Ich werde am Wochenende mein River-Plate-Trikot tragen. Ich finde das schrecklich.“ Seine Worte treffen den Nagel auf den Kopf: Während die Spieler von Tottenham um ihre Premier League-Zugehörigkeit kämpfen, scheint Romeros Herz woanders zu schlagen.
Die Lage ist ernst: Tottenham liegt vor dem letzten Spieltag nur zwei Punkte vor einem Abstiegsplatz. Bei einer Niederlage gegen Everton und gleichzeitigem Sieg von West Ham gegen Leeds würde Tottenham sogar noch den direkten Abstieg befehlen. Ein Unentschieden würde den „Lilywhites“ jedoch dank der um zwölf Treffer besseren Tordifferenz zum Klassenerhalt reichen – ein Szenario, das ohne die Unterstützung ihres Kapitäns noch schwieriger zu erreichen scheint. Die Frage bleibt, ob dieser Ausflug nach Argentinien Romeros Ruf nachhaltig schädigen wird und ob er jemals das Vertrauen der Tottenham-Fans zurückgewinnen kann.

Tuchel nominierte überraschend wm-kandidaten
Neben der Romero-Affäre sorgte auch die Veröffentlichung des WM-Kaders durch Thomas Tuchel für Aufsehen. Der deutsche Trainer nominierte überraschend Spieler mit Kieferbruch, was von Südamerika-Experte Tim Vickery als fragwürdig kritisiert wurde. Doch angesichts der prekären Lage in der Liga scheinen die Probleme bei Tottenham drängender.
Die Entscheidung Romeros ist mehr als nur eine sportliche Fehlentscheidung – sie ist ein Symbol für mangelnde Loyalität und Respekt gegenüber dem Verein und seinen Fans. Ob sich die „Lilywhites“ von diesem Rückschlag erholen können, wird sich am Sonntag zeigen. Die Zeichen stehen jedoch nicht gut.
