Romero lässt tottenham im abstiegskampf im stich – wm-vorbereitung in argentinien!
Ein Schock für die Tottenham Hotspur: Kapitän Cristian Romero wird das alles entscheidende Spiel gegen Everton am Sonntag verpassen. Der Innenverteidiger ist bereits abgereist, um sich in seiner argentinischen Heimat auf die bevorstehende Weltmeisterschaft vorzubereiten – eine Entscheidung, die bei den Spurs-Fans für heftige Diskussionen sorgt.

Die entscheidung romeros: karriere oder loyalität?
Trainer Roberto De Zerbi bestätigte die Reise Romeros nach Argentinien, wo er sich mit dem medizinischen Staff seines Jugendklubs Belgrano auf die Reha konzentriert. „Ich bin nicht dumm“, erklärte De Zerbi auf der Pressekonferenz, „wenn ich merke, dass ein Spieler zuerst an sich denkt und nicht an den Klub, dann wäre ich nicht derselbe Roberto.“ Dennoch betonte er, dass er Romeros Entscheidung, angesichts seiner Verletzung und der bevorstehenden WM, nachvollziehen könne.
Die Situation ist delikat: Tottenham kämpft im Abstiegskampf ums Überleben. Ein Sieg gegen Everton ist notwendig, um den Klassenerhalt zu sichern. Verliert Tottenham und West Ham gewinnt parallel, ist der Abstieg in die zweite Liga besiegelt. Die Fans sind enttäuscht, da sie von ihrem Kapitän im wichtigsten Spiel der Saison die Unterstützung erwartet hatten. Die englischen Medien sind ebenfalls kritisch, obwohl De Zerbi Verständnis zeigt: „Ich verstehe die Frustration zu 100 Prozent.“
Ein kurioser Umstand: Während Romero sich in Argentinien fit macht, könnte sein Jugendklub Belgrano am Sonntag einen historischen Titel feiern – vor seinen Augen. Der Traditionsverein, aus dessen Nachwuchs Romero einst hervorging, steht vor einer großen Herausforderung.
Die Zukunft Romeros bei Tottenham ist ungewiss. De Zerbi ließ im Nachhinein durchblicken, dass die Entscheidung über seine weitere Rolle im Verein von mehr als nur dem Spiel gegen Everton abhängt. „Es geht um mehr. Es geht um die Geschichte des Klubs, den Stolz der Spieler und ihrer Familien, die Würde aller.“
Die Frage, ob Tottenham ohne seinen Kapitän den Abstiegskampf gewinnen kann, bleibt offen. Doch eines ist klar: Romeros Entscheidung hat eine Welle der Kritik und Verunsicherung ausgelöst und den Druck auf das Team weiter erhöht. Die Spurs müssen nun beweisen, dass sie auch ohne ihren Anführer zu Höchstleistungen fähig sind – und das in einer Situation, in der jeder Punkt zählt.
