Roma unter druck: saudi-arabien winkt als rettungsanker?

Rom bangt um die Einhaltung des Financial Fairplay. Die Uhr tickt, die Notwendigkeit, bis zum 30. Juni einige Millionen auf die Waage zu legen, ist immens. Und während die Fans sich auf die nächste Saison freuen, beschäftigt die Frage, wie der AS Roma seine finanziellen Ziele erreichen kann, die Verantwortlichen in höchstem Maße. Ein überraschender Verbündeter könnte ausgerechnet in der Wüste auftauchen.

Die saudis schnappen zu: ibanez und aouar als vorboten

Nachdem Roger Ibanez bereits für rund 30 Millionen Euro zum Al-Ahli wechselte und Houssem Aouar für 10,5 Millionen in die Arme von Al-Ittihad ging, steht nun Matias Soulé im Fokus saudischer Vereine. Al-Ahli, Al-Ittihad und Berichten zufolge auch Al-Hilal zeigen ernsthaftes Interesse an dem jungen Argentinier. Die Summe, die sie auf den Tisch legen wollen? Saftige 40 Millionen Euro – ein Betrag, der Roma in akuter Notlage durchaus helfen könnte.

Doch Soulé zögert. Während Roma dringend Kapital benötigt, hat der talentierte Stürmer andere Pläne. Er scheint dem europäischen Fußball, trotz des verlockenden Gehalts in Saudi-Arabien, weiterhin seine Treue zu schwören. Eine Entscheidung, die die Situation in Rom weiter verkompliziert.

Stuttgart macht ernst: eine rückkehr der alten ambitionen?

Stuttgart macht ernst: eine rückkehr der alten ambitionen?

Neben dem saudischen Interesse gibt es auch eine Renaissance der Bemühungen seitens des VfB Stuttgart. Bereits im vergangenen Sommer zeigte der Verein Interesse an Soulé, doch nun scheint Stuttgart bereit, einen ernsthaften Versuch zu unternehmen, den jungen Argentinier nach Deutschland zu lotsen. Die Frage ist, ob Stuttgart die geforderten 40 Millionen Euro aufbringen kann, oder ob die Saudis die Nase vorn haben werden.

Die finanzielle Situation des AS Roma ist angespannt. Der Verkauf von Soulé würde nicht nur einen willkommenen Kapitalzufluss bedeuten, sondern auch die Erlöse aus den IMG-Rechten für die TV-Übertragungsrechte abmildern. Die Roma befindet sich in einer Zitterpartie, die das Team und die Fans gleichermaßen belastet.

Und dann ist da noch Paulo Dybala. Die Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung laufen, und Tony D’Amico, Dybalas Berater, hat sich bereits mit Carlos Novel, dem Mann, der die Interessen der