Roma: friedkins schweigen, neuer trainer-wirbelwind droht!

Rom, 14. April – Ein neuer Sturm zieht auf über die AS Roma, und die Friedkin-Familie scheint einmal mehr regungslos zu beobachten. Nach dem überraschenden Abschied von Daniele De Rossi brodelt es hinter den Kulissen, und die Fans haben das Gefühl, erneut im Zentrum eines chaotischen Dramas zu stehen.

Die déjà-vu-symphonie des scheiterns

Die déjà-vu-symphonie des scheiterns

Die Parallelen zu Mourinho sind unheimlich. Vor zwei Jahren kam es zu einer offenen Konfrontation mit Tiago Pinto, die mit dem berühmten Ausspruch des Portugiesen endete: „Ich werde sicherlich nicht mehr mit ihm arbeiten.“ Diese Episode hallt nun wider, denn auch die Zusammenarbeit mit De Rossi endete abrupt – nach nur wenigen Monaten und angeblich aufgrund von Meinungsverschiedenheiten mit Lina Soulokou. Die Frage, die sich jeder Roma-Fan stellt: Wie konnte es wieder soweit kommen?

Es gab Hoffnung im Sommer, als die Verpflichtung von Gian Piero Gasperini in der Luft lag, angetrieben von Ranieri. Doch diese Hoffnung wurde zunichte gemacht. Stattdessen steht die Mannschaft nun vor einer weiteren Zäsur, nur wenige Monate nach dem Amtsantritt von De Rossi. Die Gräben zwischen den Verantwortlichen scheinen tiefer zu sein als je zuvor.

Besonders schmerzlich: Die öffentlichen Aussagen über die Verpflichtung neuer Spieler. Gasperini soll einer von fünf bis sechs Trainerkandidaten gewesen sein, die nach Ablehnung durch andere Klubs in Betracht gezogen wurden. Diese Offenbarung ist ein Schlag ins Gesicht für De Rossi und wirft ein scharfes Licht auf die internen Machtkämpfe. Die Aussage, dass er die Mannschaft übernommen habe, die kurz vor der ChampionsLeague stand, während er selbst Atalanta in die Königsklasse geführt habe, ist eine bittere Pille für De Rossi.

Die Situation erinnert an ein Schachspiel, bei dem die Figuren willkürlich verschoben werden, ohne Rücksicht auf die Konsequenzen. Die Fans, die sich so sehr auf eine positive Entwicklung gefreut hatten, werden erneut enttäuscht. Die Friedkins schweigen, während der Verein am Rande des Abgrunds steht. Das ist nicht das, was sich die Tifosi verdient haben.

Die Frage ist nicht, wer der nächste Trainer sein wird, sondern ob die Friedkins endlich die Kurve bekommen und den Verein aus diesem Strudel ziehen können. Andernfalls droht der dritte Trainerwechsel in kurzer Zeit, und die Zukunft der Roma hängt in der Schwebe.