Rom wird zur hölle: gasperini steht vor dem aus!
Rom – Die Luft in der ewigen Stadt ist zum Schneiden dick. Nach der blamablen 0:5-Pleite gegen Inter Mailand droht ein fulminanter Fall in der Serie A. Die Geduld der Fans ist endgültig am Ende, und der Druck auf Trainer Gian Piero Gasperini steigt ins Unermessliche. Es ist nicht nur das Ergebnis, sondern die Art und Weise, wie es zustande kam, die die Anhänger des AS Rom zur Weißglut treibt.
Massara im kreuzfeuer: fehlentscheidungen kosten den verein
Die Kritik konzentriert sich nicht allein auf Gasperini. Sportdirektor Marco Massara steht ebenfalls im Feuersturm. Seine Personalentscheidungen, insbesondere die Verpflichtung von Spielern, die kaum einen Fuß in die Tür bekommen, werden aufs Schärfste bemängelt. „Massara muss endlich handeln, oder wir steuern auf die Katastrophe zu!“, so ein aufgebrachter Fan auf Social Media. Die fehlende Kommunikation zwischen Massara und Gasperini, die zu verpassten Verstärkungen im Transferfenster geführt hat, wird ebenfalls angeprangert.
Auch Claudio Ranieri, der als Funktionär agiert, erntet Häme. Seine Schweigsamkeit in der Krise wird als Untätigkeit gewertet. „Wo ist Ranieri, wenn wir ihn brauchen?“, fragen die Fans, die sich nun nach Führung und Klarheit sehnen.

Dybala und dobvik: gehaltszombies belasten den verein
Die finanzielle Situation des AS Rom wird durch die hohen Gehälter von Paulo Dybala und Val Dobvik zusätzlich belastet, die kaum Leistung zeigen. „Diese beiden sind reine Gehaltsverschwendung!“, so Flavio, ein treuer Anhänger, der seine Frustration öffentlich kundtut. Die Forderung nach einer Umstrukturierung des Kaders wird immer lauter.

Gasperini unter beschuss: mourinho und de rossi als vergleich
Während Gasperini in der Vergangenheit von den Fans unterstützt wurde, wächst nun auch hier die Unzufriedenheit. Der Vergleich mit den kürzlich entlassenen Trainern José Mourinho und Antonio De Rossi, die für weniger entlassen wurden, schürt die Debatte um sein Fortbestehen. „Wenn Mourinho und De Rossi gehen mussten, warum nicht auch Gasperini?“, fragt ein Fan auf X. Die Kritik richtet sich gegen die fehlende taktische Flexibilität, die mangelnde Integration junger Spieler und den Verfall der defensiven Stabilität.
Die Verantwortlichen werden dafür kritisiert, dass sie keine klare Spielphilosophie vermittelt haben und die Defensive im Laufe der Saison immer mehr zulassen. Die Gegentorbilanz spricht eine deutliche Sprache: 12 Gegentore in der Hinrunde und bereits 16 in der Rückrunde, obwohl noch 7 Spiele ausstehen.
Rebellion in den rängen: 'nein zu den verkäufen!'
Die Wut entlädt sich nicht nur in sozialen Medien. Auch im Stadion droht eine offene Revolte. Der Ruf nach einem Boykott der Spiele wird immer lauter. „Wir verdienen das nicht!“, schreiben Fans, die ihre Enttäuschung und Frustration ausdrücken. Der Hashtag '#NeinZuDenVerkäufen' schwappt über die sozialen Netzwerke. Nur wenige Spieler werden derzeit als unverkäuflich betrachtet: Wesley, Soulé, Konè, Malen, Svilar und Pisilli scheinen sich auf der Liste derjenigen zu befinden, die noch eine Chance erhalten.
Die Situation ist explosiv. Die Niederlage gegen Inter hat einen wahren Pandora-Kasten geöffnet. Ob die Friedkin-Familie, die Eigentümer des Vereins, in der Lage sein wird, die Lage zu beruhigen und den Kurs wieder zu stabilisieren, bleibt abzuwarten. Die kommenden Tage werden entscheidend sein für die Zukunft des AS Rom.
