Verona in der krise: sammarco schmeißt orban raus!
Verona bangt vor dem Abstieg – und Trainer Paolo Sammarco schlägt hart durch. Im Vorfeld des entscheidenden Duells gegen Lecce steht Mittelfeldspieler Edoardo Orban vor dem Aus. Ein Geständnis, das die Fans schockiert und die Frage aufwirft: Kann Verona die Kur noch kriegen?
Orban wegen „wertvorstellungen“ raus
Die Situation ist ernst. Sammarco ließ im Rahmen der Pressekonferenz wenig Zweifel, dass der Ex-Hamburger Orban aufgrund eines „Gestens, das meinen Werten zuwiderläuft“ nicht für das Spiel gegen Lecce berücksichtigt wird. „Er hat diese Woche separat trainiert. Wir werden mit der Vereinsführung besprechen, was es damit weitergeht“, erklärte der Coach, ohne Details preiszugeben. Die Entscheidung wirkt einschneidend, signalisiert aber unmissverständlich: Sammarco will einen klaren Schnitt machen.
Die Personalfazaille sind immens. Neben Orban fällt auch der Senegalese Niasse verletzungstechnisch aus, sein Problem mit dem Sprunggelenk schlägt zu. Oyekoge droht das Saisonende vorzeitig zu beenden. Doch es gibt auch Hoffnung: Bowie und Suslov sind wieder voll einsatzfähig und kehren ins Team zurück. „Das gibt uns die Möglichkeit, wieder mit zwei Stürmern zu agieren. Sarr ist seit Dienstag dabei – das ist ein echter Boost für unser Offensivspiel“, so Sammarco.
Ein besonderes Augenmerk gilt dem jungen Vermesan, der im jüngsten Duell gegen Milan durchaus positive Akzente setzen konnte. „Er ist ein interessanter Spieler, hat in Mailand besser performt, als ich erwartet habe. Er ist eine Option, sowohl für die Startelf als auch für die Jokerrolle“, so Sammarco.
Die Lage ist klar: Verona muss punkten, um den Abgrund zu vermeiden. „Die Angst vor dem Abstieg muss uns antreiben, vor allem vor den Augen unserer Fans. Wir müssen alles geben, um das Wunder zu schaffen.“ Die Bilanz der bisherigen Saison ist ernüchternd, doch der Kampfgeist scheint noch nicht ganz verloren. Sammarco betonte, dass das Team bis zum Schluss kämpfen werde, auch wenn die Punkte bisher Mangelware waren. „Wir trainieren gut, wir machen unsere Aufgaben – aber am Ende zählt das Ergebnis.“
Trotz der schwierigen Situation hält Sammarco an seinem persönlichen Wachstum fest. „Rein punktemäßig ist es eine negative Erfahrung, das ist offensichtlich. Aber die Möglichkeit, mich mit Trainern zu messen, die bereits so viel erreicht haben, ist unglaublich wertvoll und lehrreich.“

Der blick nach vorne: kampf bis zum schluss
Die kommenden Spiele werden entscheidend sein. Verona muss sich reissen und die wenigen verbleibenden Chancen nutzen, um den Klassenerhalt zu sichern. Der Druck ist hoch, aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Die Fans hoffen, dass Sammarco mit seiner harten Hand und den richtigen Entscheidungen das Ruder noch herumreißen kann.
