Rom wird ungeduldig: gasperini im kreuzfeuer nach neuer niederlage
Rom brodelt. Nach der jüngsten Pleite gegen Inter Mailand richtet sich der Zorn der Anhänger nun auch gegen Trainer Gian Piero Gasperini. Die Forderungen nach seinem Rücktritt werden lauter, doch inmitten der Aufregung mahnt eine weise Stimme zur Geduld – und erinnert an die Weisheit Ovids.

Die senatoren toben: ein vergleich mit der römischen geschichte
Die Situation erinnert an eine Szene aus dem antiken Rom. Im Senat wurde nach der demütigenden Niederlage heftig diskutiert. Forderungen nach dem Kopf des Trainers hallten durch die Hallen, begleitet von wütenden Ausrufen über verschwendete Millionen und den Abstieg in der Tabelle. Ein Senatör, Tullius Catullianus, versuchte, die Gemüter zu beruhigen, indem er auf historische Parallelen verwies. Er erinnerte daran, dass selbst Größen wie Gravinus lange Jahre der Prüfung unterzogen wurden, bevor sie Erfolg fanden. Die Erwartungen an Gasperini sind enorm, und die Ungeduld groß, doch Catullianus betonte, dass Rom nicht an einem Tag erbaut wurde – und die AS Roma erst recht nicht.
Gasperini hat eine Roma geformt, die kämpft, die angreift, die presst – eine Transformation, die unter Pellegrino undenkbar gewesen wäre. Die aktuelle Situation ist von Pech und Verletzungsglück geprägt. Der Ausfall von Lautaro bei Inter, die angeschlagenen Spieler in der eigenen Mannschaft – all das trug zu den Misserfolgen bei. Doch Gasperini hat die
