Rodlerin taubitz fokussiert auf staffel nach gold-triumph

Julia taubitz triumphiert in cortina d’ampezzo – blick geht aber schon richtung teamsprint

Cortina d’Ampezzo – Die Rodel-Olympiasiegerin Julia Taubitz hat ihren ersten Olympiasieg gefeiert, gönnt sich aber noch keine ausgiebige Feier. Nach ihrem Sieg im Einsitzer am 11. Februar 2026 im Cortina Sliding Centre, wurde die 29-Jährige im Deutschen Haus gefeiert, ließ den Abend aber gemächlich mit Freunden und Familie bei einem Aperol ausklingen. Der Fokus liegt bereits auf dem nächsten Wettbewerb.

Taubitz: „halbgas“ vor dem staffellauf

„Ich bin eigentlich eine absolute Partymaus“, gestand Taubitz, „aber ich darf ja in zwei Tagen noch einmal antreten. Deswegen mache ich ein bisschen Halbgas.“ Am Donnerstag will sie mit der deutschen Teamstaffel nachlegen und eine zweite Goldmedaille gewinnen. Der Sieg im Einsitzer war für die 29-Jährige eine große Erlösung, nachdem sie bei den Olympischen Spielen in Peking 2022 im zweiten Lauf gestürzt war und ihre Medaillenträume zerstören musste.

Erlösung nach dem trauma von peking

Die Erleichterung über den Sieg war Taubitz auch Stunden nach der souveränen Fahrt anzumerken. Das Trauma von Peking lastete schwer auf ihr. „Du wirst das nicht mehr löschen können. Aber man kommt immer stärker zurück. Wenn man immer nur gewinnt, lernt man eh nichts. Deswegen muss man auch mal auf die Fresse fallen - und dann geht es weiter“, sagte sie zu ihrer jungen Teamkollegin Merle Fräbel.

Fräbel kämpft mit dem druck

Die 22-jährige Fräbel erlebte einen bitteren Abend, der an ihren Sturz in Peking erinnerte. Sie patzte im dritten Lauf am Start. „Vielleicht war es zu viel Druck, ich kann es nicht sagen“, gab sie zu. Sie gratulierte Taubitz fair zu ihrem Sieg: „Sie hat es einfach phänomenal gemacht.“ Die beiden Rodlerinnen, die gemeinsam in Oberhof trainieren, umarmten sich anschließend.

Langenhan gratuliert und blickt positiv

Auch Olympiasieger Max Langenhan spendete Beifall. Nach dem ersten Wettkampftag hatte es noch nach einem spannenden Zweikampf um Gold ausgesehen, doch Fräbels Fehler entschied das Rennen. Trotzdem blickt die deutsche Rodel-Mannschaft optimistisch auf die Staffel am Donnerstag. Die Stimmung im Team ist gut, und die Motivation ist hoch, weitere Medaillen zu gewinnen.

Ausblick auf die teamstaffel

Die deutsche Teamstaffel gilt als einer der Favoriten. Mit Julia Taubitz an Bord und der Unterstützung ihrer Teamkollegen wollen sie den zweiten Goldmedaillen-Triumph feiern. Die Konkurrenz ist jedoch stark, und es wird ein spannendes Rennen erwartet. Die Fans dürfen sich auf einen packenden Wettbewerb freuen. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, um optimal auf den Staffellauf vorbereitet zu sein.