Johannes rydzek: ein letzter olympia-traum in mailand/cortina
- Johannes rydzek geht bei den olympischen winterspielen in norditalien ein letztes mal an den start
- Ambitionen und form vor dem großen ereignis
- Gute trainingsleistungen in predazzo
- Olympiamedaille – eine frage des tagesform
- Knappe qualifikation und die entscheidung um thannheimer
- Besondere atmosphäre bei den winterspielen in europa
- Ein erfahrener athlet vor dem karriereende
- Erfolge und blick nach vorn
Johannes rydzek geht bei den olympischen winterspielen in norditalien ein letztes mal an den start
Der erfahrene Nordische KombiniererJohannes Rydzek möchte sich bei den Wettkämpfen in Mailand/Cortina noch einmal zeigen. Für den 34-Jährigen werden diese Spiele die fünften und gleichzeitig letzten Olympischen Winterspiele sein. Rydzek hat bereits vier olympische Medaillen gewonnen und blickt mit Ambitionen auf sein finales Olympia-Erlebnis.

Ambitionen und form vor dem großen ereignis
„Ich versuche einfach noch einmal, meine beste Performance auf der größten Bühne zu zeigen. Ich habe gezeigt, dass es reicht, um für die Top-Plätze zu fighten“, erklärte Rydzek im Rahmen des Nordic Combined Triple in Seefeld gegenüber SPORT1. Aktuell liegt er auf dem sechsten Platz im Gesamtweltcup und konnte zu Jahresbeginn in Otepää zwei Podestplätze erzielen. Damit reist er als einer der Favoriten nach Italien.
Gute trainingsleistungen in predazzo
In Predazzo zeigte Rydzek im Training von der Normalschanze bereits vielversprechende Leistungen und landete auf einem soliden siebten Platz. Dies unterstreicht seine gute Form und sein Potential für die kommenden Wettkämpfe. Die Konkurrenz ist stark, aber Rydzek fühlt sich bereit, den Kampf um die Medaillen aufzunehmen.
Olympiamedaille – eine frage des tagesform
„Am Wettkampftag muss alles passen“, betonte der Olympiasieger von 2018. Die Bedingungen im Skispringen und die Form im Langlauf müssen sich perfekt ergänzen, um eine Medaille zu erreichen. Rydzek weiß um die Herausforderungen, ist aber optimistisch.
Knappe qualifikation und die entscheidung um thannheimer
Die Qualifikation für das deutsche Olympia-Team war hart umkämpft. Rydzek sicherte sich einen der drei Startplätze in einem internen Ausscheid. Der Deutsche Skiverband entschied sich jedoch, das Top-Talent Wendelin Thannheimer nicht zu nominieren. Diese Entscheidung sorgte für Gesprächsstoff, doch Rydzek konzentriert sich nun voll und ganz auf seine eigenen Aufgaben.
Besondere atmosphäre bei den winterspielen in europa
Die Wettkämpfe in Predazzo versprechen eine besondere Atmosphäre, da die Olympischen Winterspiele erstmals seit 2006 wieder in Europa stattfinden. Das bedeutet kürzere Reisewege und eine größere Unterstützung von zuhause. „Es wird sicher noch mehr Unterstützung von zuhause da sein. Ich werde es auf jeden Fall voll genießen“, sagte Rydzek.
Ein erfahrener athlet vor dem karriereende
Johannes Rydzek ist seit 2008 im Weltcup-Zirkus aktiv und gehört zu den erfahrensten Athleten im Feld. Er bezeichnete sich selbst im Sportschau-Podcast als „altes Eisen“ und erklärte, dass er spürt, wie sich seine Erholung im Vergleich zu seiner Zeit Mitte 20 verändert hat. Unabhängig davon, ob er nach der Saison seine Karriere beendet, möchte er dem Sport weiterhin verbunden bleiben.
Erfolge und blick nach vorn
Rydzek feierte bislang 18 Weltcupsiege und verpasste den Gewinn des Gesamtweltcups in den Jahren 2014 und 2017 nur knapp. Nun soll in Mailand/Cortina ein letztes erfolgreiches olympisches Kapitel hinzugefügt werden. Er möchte sich mit Würde von der großen Bühne verabschieden und noch einmal alles geben.
