Rodeln in cortina: loch hoffnungsvoll, langenhan kämpft mit problemen
Olympia-vorbereitung mit gemischten gefühlen
Cortina d’Ampezzo – Die deutschen Rennrodler stehen vor dem olympischen Einsitzer-Rennen am Samstag und Sonntag mit unterschiedlichen Erwartungen und Stimmungen in den Startlöchern. Nach einer Trainingswoche mit Höhen und Tiefen geben sich Felix Loch undMax Langenhan unterschiedlich zuversichtlich. Für Loch, den Routinier, geht es um die Jagd nach dem dritten Olympiasieg, während Langenhan kämpferisch, aber auch realistisch in die Rennen blickt.
Loch gibt sich entspannt vor dem rennen
Der 36-jährige Felix Loch aus Berchtesgaden, der bereits zweimal Olympiasieger (Vancouver 2010 und Sotschi 2014) war, zeigte sich nach dem Abschlusstraining „ganz entspannt“. „Das Ziel ist eine Medaille… sonst brauche ich hier nicht anzutreten“, erklärte er gegenüber dem SID. Trotz seiner fünften Olympischen Winterspiele will er den Trainingsergebnissen keine übermäßige Bedeutung beimessen. „Training ist immer Training. Beim Rennen schaut es dann wieder anders aus.“
Langenhan ringt mit technischen schwierigkeiten
Der amtierende Weltmeister Max Langenhan (26) sieht seine Medaillenambitionen nach einer durchwachsenen Saison und Problemen auf der Bahn in Cortina d’Ampezzo gedämpft. „Ich habe noch so viele Probleme überall“, gestand Langenhan. Er fokussiert sich nun darauf, „ordentliche Läufe zu zeigen“ und wäre bereits mit einem 30. Platz zufrieden. Eine Videoanalyse am Freitagnachmittag soll ihm dabei helfen, seine Schwächen zu erkennen.
Der rennkalender im überblick
Die Wettbewerbe im neu gebauten Cortina Sliding Centre beginnen am Samstag mit den Läufen eins und zwei (17.00/18.32 Uhr). Die Entscheidung fällt am Sonntagabend (17.00/18.34 Uhr). Neben Loch und Langenhan geht auch Timon Grancagnolo (22) für Deutschland an den Start.
Aktuelle erfolge im rodeln
- 25.01.2026: „Olympia vor der Haustür“ – Loch hofft auf familiären Rückhalt
- 24.01.2026: Wendl/Arlt siegen – Mixed-Titel für Einsitzer
- 23.01.2026: Loch übernimmt die Weltcupführung – auch Fräbel siegt
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Quelle: SID
