Rodel-gold für deutschland bei olympia mailand cortina 2026: langenhan macht den auftakt

Rodel-olympiade mailand cortina 2026: deutschland strebt nach gold – langenhan ebnet den weg

Max Langenhan hat mit seinem souveränen Sieg im Eiskanal von Cortina d'Ampezzo die deutsche Goldmedaillenjagd bei den Rodelwettbewerben der Olympischen Spiele Mailand Cortina 2026 eröffnet. Der Thüringer zeigte eine beeindruckende Leistung und sieht seinen Erfolg als Auftakt für weitere deutsche Erfolge. „Hoffentlich kann das ein bisschen beflügeln“, so Langenhan nach seinem Triumph.

Teamgeist im eiskanal

Der Zusammenhalt innerhalb des deutschen Teams ist enorm. Nach Langenhans Goldmedaille gratulierte der knapp geschlagene Felix Loch als erster persönlich. Auch die deutschen Rodel-Damen hielten trotz ihrer bevorstehenden Wettkämpfe an diesem Tag die Stellung und unterstützten ihr Team. „Es war cool, dass gestern alle da waren, obwohl die Mädels heute ihr erstes Rennen fahren“, berichtete Langenhan.

Langenhan widmet gold seinem verstorbenen trainer

Langenhan widmet gold seinem verstorbenen trainer

Der Sieg hat für Langenhan eine besondere Bedeutung. Er widmete die Goldmedaille seinem verstorbenen Trainer. „Ich habe mir mal geschworen…“, so Langenhan emotional. Trotz der Freude und des Erfolgs war die Müdigkeit nach einer kurzen Nacht deutlich erkennbar. Dennoch stand er bereit, um Fragen zu beantworten und den Blick bereits auf die kommenden Wettkämpfe zu richten.

Nächste chancen für deutschland

Nächste chancen für deutschland

Nach Langenhans Erfolg stehen nun die Einzelrennen der Damen und die Doppelsitzer-Wettbewerbe mit den etablierten Tobias Wendl und Tobias Arlt auf dem Programm. Bis dahin hat Langenhan Zeit, sich zu erholen, bevor er am Donnerstag mit der Teamstaffel erneut um Edelmetall kämpft. Die Erwartungen sind hoch, und das deutsche Team ist entschlossen, weitere Medaillen zu gewinnen.

„Ein haufen medaillen“ für deutschland?

„Ein haufen medaillen“ für deutschland?

Der Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD) hat in der Vergangenheit bewiesen, dass er eine Erfolgsgarantie für das deutsche Team bei Olympischen Winterspielen darstellt. Bei den Spielen in Peking gewannen die Rodler, Skeletonis und Bob-Piloten insgesamt 16 der 27 deutschen Medaillen. Neun von zwölf Olympiasiegen unterstreichen die Stärke des BSD. Auch BSD-Vorstandschef Thomas Schwab zeigte sich begeistert vom guten Auftakt.

Favoritinnen im damen-einzel

Im Damen-Einzel gelten die Weltmeisterin Julia Taubitz und das aufstrebende Talent Merle Fräbel als Mitfavoritinnen. Taubitz betonte: „Ich will eine olympische Medaille gewinnen. Das ist mein Traum von klein auf.“ Die Trainingsergebnisse stimmen positiv, und auch die Tradition spricht für Deutschland. Seit 1998 stammt die Olympiasiegerin im Damen-Einzel stets aus Deutschland.

Dominanz im doppelsitzer

Auch im Doppelsitzer sind die Chancen für Deutschland hervorragend. Wendl und Arlt sind seit 2014 bei Olympischen Spielen ungeschlagen. „Wir wollen eine geile Show liefern“, kündigte Wendl an. Auch im Bob-Bereich erwartet Langenhan große Erfolge. Die deutschen Bob-Piloten um Johannes Lochner, Francesco Friedrich und Laura Nolte waren im Weltcup bereits dominant.

Lochs kampfgeist trotz enttäuschung

Trotz seiner persönlichen Enttäuschung zeigte sich Felix Loch kämpferisch: „Solange nichts zwickt, will ich weitermachen.“ Der Zusammenhalt im Team ist enorm, und jeder Athlet unterstützt den anderen. Die kommenden Tage versprechen spannende Wettkämpfe und die Möglichkeit für Deutschland, weitere Medaillen zu gewinnen.