Rockets stoppen hawks-hype: durant lässt traum von 12. sieg platzen
Die Houston Rockets haben der längsten Siegesserie der NBA ein abruptes Ende bereitet. Vor 18.055 Fans im Toyota Center schickten sie die Atlanta Hawks mit 117:95 nach Hause – und ließen Jalen Johnson & Co. blass und ratlos zurück. Elf Siege waren genug, der zwölfte blieb aus.
Kevin Durant war es, der den Traum zerstörte. 25 Punkte, 9/15 aus dem Feld, dazu sieben Rebounds und fünf Assists – die Zahlen wirken fast schmucklos angesichts der Dominanz, die der 36-Jährige über weite Strecken ausstrahlte. Wann immer Atlanta herankam, antwortete Durant mit einem Fadeaway oder einem Hand-in-the-Face-Dreier. Die Hawks verloren dadurch nicht nur das Spiel, sondern auch die Führung in der Eastern Conference.
Brunson rettet knicks mit nerven aus stahl
Während in Texas eine Serie endete, bekam New York eine weitere fortgesetzt: Die Knicks siegten im Stadtderby gegen Brooklyn 93:92 und feiern damit den fünften Erfolg in Serie. Der 1,85-m-Hauptdarsteller hieß wieder einmal Jalen Brunson. 28 Punkte, davon fünf in den letzten 90 Sekunden – ein Run, der die Barclays Arena verstummen ließ.
Brooklyn hatte bis zu 14 Punkte Vorsprung, doch Josh Minotts 22-Punkte-Auftritt reichte nicht, um Brunsons Killer-Instinkt zu kontern. Karl-Anthony Towns lieferte die Grundlage: 26 Punkte, 15 Rebounds, ein Double-Double, das die Nets-Frontcourt zerlegte. Die Entscheidung fiel letztlich mit 0,9 Sekunden auf der Uhr, als Cam Johnsons Buzzer-Beater halbhermetsch an der Ringstange zischte.

Pistons ohne cunningham, dafür mit duren-show
Detroit bewies Tiefe. Ohne ihren All-Star-Aufbau Cade Cunningham (Injury Management) schickten die Pistons die angeschlagenen Golden State Warriors mit 115:101 heim. Jalen Duren füllte die Lücke mit 23 Punkten und sechs Rebounds, während Rookie Daniss Jenkins 22 Punkte und acht Assists beisteuerte – eine Leistung, die die fragilen Warriors-Pläne erneut durchrüttelt.
Bei den Gästen fehlte nicht nur Stephen Curry (knie), sondern auch Kristaps Porzingis kehrte mit Rückenbeschwerden in die Kabine zurück. Ohne ihre Twin-Tower-Lösung gelang den Warriors nur 39 Prozent aus dem Feld; Brandin Podziemski war mit 15 Punkten bester Werfer – ein Wert, der die Misere offenlegt.

Murray schockt raptors mit 31 punkten im schlussviertel
Die Denver Nuggets verhinderten mit einem 19:7-Schlussrun einen weiteren Ausrutscher und besiegten die Toronto Raptors 121:115. Jamal Murray erzielte alle seine 31 Punkte nach dem Seitenwechsel, zwölf davon in den letzten fünf Minuten. Österreichs Jakob Pöltl lieferte derweil 23 Punkte und 11 Rebounds ab – doch seine Interior-Präsenz reichte nicht, um Murrays Feuer zu löschen.
Nikola Jokic steuerte wie gewohnt 22 Punkte, acht Rebounds und neun Assists bei, während Tim Hardaway Jr. von der Bank 23 Punkte erzielte. Die Nuggets springen damit auf Platz fünf im Westen, die Raptors rutschen auf 12:42 und damit tiefer in den Victor-Wembanyama-Sweepstakes.
Die Nacht gehörte Houston und New York. Die Rockets bewiesen, dass Defense und ein erfahrener Superstar immer noch die bequemste Route aus der Lottery sind. Die Knicks zeigten, dass ein Brunson-Towns-Duo in engen Minuten genug Feuerkraft besitzt, um selbst kriselnde Großstädter zu versöhnen. Und die Hawks? Sie fliegen nach Hause – und wissen nun, dass jede Serie irgendwann am Texas-Klima scheitern kann.
