Riquelme fordert pérez heraus: finanzierungs-hürde für madrids präsidentschaftswahl!
Madrid bebt! Enrique Riquelme, eine Figur, die im spanischen Fußball kein Unbekannter ist, hat offiziell seine Kandidatur für den Präsidentenposten von Real Madrid bekannt gegeben. Doch der Weg zur Macht im Bernabéu ist mit einer gewaltigen finanziellen Hürde gepflastert, die seine Ambitionen gefährdet.

Die bürgschaft, die madrids banken ablehnen
Riquelme muss eine Bürgschaft in Höhe von rund 187 Millionen Euro hinterlegen – eine Summe, die selbst für erfahrene Geschäftsleute eine Herausforderung darstellt. Überraschenderweise zögern die spanischen Banken, diese Garantie zu stellen, wie es heißt.
Im Fokus der Verhandlungen steht der kanadische Finanzkonzern The Bank of Nova Scotia (Scotiabank), der Riquelme bereits bei der Finanzierung seiner Gruppe Cox Energy unterstützte. Es gilt als wahrscheinlich, dass die Zusammenarbeit wieder aufgenommen wird. Doch Riquelme ist auf mehr als nur eine Bank angewiesen. Seine Berater sondieren den Markt und stehen offenbar in Kontakt mit der First Abu Dhabi Bank. Die Bedingung: Die Bank muss eine Niederlassung in Spanien unterhalten, um die Garantie gültig zu machen.
Die Uhr tickt für Riquelme. Bis Samstag, den 23. Mai, muss er alle satzungsgemäßen Voraussetzungen erfüllen – neben der Bürgschaft auch die Mitgliedsdauer und die spanische Staatsangehörigkeit. Sollte er diese Hürden nehmen können, steht ein Machtwechsel in den Startlöchern. Ein Duell zwischen dem erfahrenen Florentino Pérez und dem Herausforderer Riquelme, bei dem es wohl nicht nur um sportliche Erfolge gehen wird.
Die Entscheidung wird weitreichende Konsequenzen für den Verein haben. Die Frage ist: Kann Riquelme die Finanzierung rechtzeitig zusichern und so die Chance auf eine Überraschung beim Präsidentenwahlkampf wahrnehmen?
