Rieck hält die titelverteidigung am leben – dahman im torrausch!

Überraschendes Aus für Yuval Blizovsky beim VBL Grand Final in Gruppe 1! Während einige Favoriten bereits frühzeitig ihre Hoffnungen begraben mussten, kämpfte sich Levy Finn Rieck, der amtierende deutsche Einzelmeister, in die Zwischenrunde. Ein hart umkämpfter Sieg gegen den FC-24-Vizeweltmeister sorgte für Jubel, während Blizovsky enttäuscht ausscheiden musste.

Dramatischer kampf um den einzug

Dramatischer kampf um den einzug

Das Duell zwischen Titelverteidiger Levy Finn Rieck und Yuval Blizovsky war nichts für schwache Nerven. Beide Spieler standen bereits nach zwei Niederlagen am Anfang des Turniers vor dem Aus, und so ging es in Match 4 um alles. Rieck bewies jedoch Nervenstärke und setzte sich mit 5:3 durch, womit er seine Titelverteidigungsambitionen am Leben erhielt. Blizovsky hingegen muss sich mit einer frühen Abreise zufrieden geben.

'Nassada' dominiert Doch Rieck wird es in der Zwischenrunde schwer haben. Denn Nassim dahman, bekannt unter dem Spitznamen 'Nassada', präsentierte sich in beeindruckender Form. Der Freiburger erzielte in seinen vier Gruppenspielen unglaubliche 39 Treffer und avancierte zum dominantesten Spieler der Gruppe. Auch Arda Gümüs aus Heidenheim konnte mit 38 Toren überzeugen. Die torreichste Begegnung der Gruppe lieferten Rieck und Gümüs, wobei Gümüs mit einem deutlichen 15:6-Sieg die Oberhand behielt.

Neben dahman und Gümüs qualifizierten sich auch Bayerns Furkan Kayacik, Hamburgs Steffen Pöppe, Dortmunds Francesco Allocca und der Kieler Ermin Bukvic direkt für das Achtelfinale. Elversbergs Rick Mietzsch, Hannovers Riad Fazlija, Kaiserslauterns Ruben dos Santos Pereira und eben Blizovsky scheiterten hingegen in der Gruppenphase.

Die Zwischenrunde, in der unter anderem Leverkusens Marc Landwehr, Bochums Jamie Bartel und DFB-ePokalsieger Jannis Pütz ebenfalls antreten werden, verspricht spannende Duelle. Die restlichen Achtelfinalisten werden am Mittwoch in Gruppe 2 ermittelt.

Das VBL Grand Final erstreckt sich dieses Jahr über anderthalb Wochen, was einen längeren Atem für die Spieler erfordert. Bis zum großen Finale am 19. April in Hamburg werden noch viele spannende Kapitel hinzukommen. Die Titelträume in Europa – und die Chancen für Frankfurt im FC 26 – liegen noch in weiter Ferne, aber es ist ein langer Weg.

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