Ricos aus: real sociedad-abgang zerreißt verteidiger!

Ein Vertragsbruch, ein gebrochenes Versprechen und Tränen in der Familie – Diego Rico, jetzt bei Getafe unter Vertrag, spricht offen über seinen schmerzhaften Abschied von der Real Sociedad. Was im März noch nach einer Fortsetzung klang, endete im Sommer in einem abrupten und unerklärlichen Bruch.

Die wende im sommer: olabe zieht die reißleine

Diego Rico blickte zurück auf eine Saison, in der er sich gemeinsam mit seinem Team die Teilnahme an der Champions League verdient hatte. Er hatte sich seinen Verbleib in San Sebastián redlich verdient, und die Verlängerung seines Vertrages um zwei Jahre im März schien die Bestätigung dafür. Doch dann kam Roberto Olabe, der neue Sportdirektor, und alles änderte sich. Rico schildert in einem YouTube-Podcast, wie er von der plötzlichen Entscheidung, ihn abzugeben, überrascht und tief getroffen wurde.

“Ich wollte in der Real bleiben, weil ich im März um zwei Jahre verlängert habe. Jeder hat mir gesagt, ich habe es mir verdient. Und dann sagt mir der Sportdirektor im Juni, ich soll mich verabschieden, zu einem Verein, der mich will“, so Rico.

Der Verteidiger versuchte, die Umstände zu verstehen, suchte das Gespräch mit dem Trainer und wusste, dass ein neuer Linksverteidiger kommen würde. Er war bereit, um den Platz zu kämpfen, aber die Situation eskalierte weiter. Ein Psychologe half ihm, den Sommer über den Schock zu verarbeiten. “Ich habe mich betrogen gefühlt, weil mir gesagt wurde, ich würde nicht spielen, dass ich im Nachteil wäre. Ich habe das akzeptiert und gesagt, ich werde arbeiten, um meinen Platz zu verdienen. Aber am letzten Tag des Transferfensters bekam ich die Nachricht, ich würde im Team niemanden sein und dem Verein schaden.”

Verzweiflung und familiäre Belastung Der eigentliche Schmerz lag jedoch nicht nur in der sportlichen Perspektive, sondern auch in der emotionalen Belastung für seine Familie. Rico erzählt, dass er keine Erklärung für die Entscheidung erhielt und dass die Tränen seiner Familie ihn am meisten verletzt hätten. “Mir wurde gesagt, ich solle mir einen Verein suchen, der mich will. Das war ein sehr harter Sommer.”

Die Episode bei der Real Sociedad hinterließ tiefe Wunden bei Rico, die er nun beim Getafe zu verarbeiten versucht. Er blickt zurück auf eine Zeit, die von Missverständnissen und unerklärlichen Entscheidungen geprägt war – eine Erfahrung, die ihn nachhaltig verändert hat.

Neuanfang in getafe: rico blickt nach vorne

Neuanfang in getafe: rico blickt nach vorne

Die Entscheidung, Rico abzugeben, wirft ein schlechtes Licht auf die sportliche Führung der Real Sociedad und lässt Fragen offen. Während Rico nun in Getafe eine neue Herausforderung annimmt, bleibt der bittere Nachgeschmack des unerwarteten Abschieds in San Sebastián zurück – ein Mahnmal dafür, wie fragil eine Karriere im Profifußball sein kann.