Rhein-Neckar Löwen demütigen HSV Handball – Kohlbacher schießt Löwen zum Europacup!
Souveräner sieg in der sap arena
Die Rhein-Neckar Löwen haben gestern Abend vor einer frenetischen Kulisse von 12.126 Zuschauern in der Mannheimer SAP Arena einen beeindruckenden Sieg gegen den Tabellennachbarn HSV Handball gefeiert. Mit einem klaren 35:29 (14:12) demonstrierten die Löwen ihre wachsende Stärke und untermauerten ihren Aufstiegskurs Richtung Europa. Vier Siege in fünf Spielen – das ist eine Ansage an die Liga! Die neu formierte Mannschaft um Trainer Maik Machulla (48) scheint sich immer besser einzuspielen, was die Fans begeistert.
Kohlbacher in topform – em-vorbereitung läuft auf hochtouren
Jannik Kohlbacher (30), der deutsche Nationalspieler und bislang bester Kreisläufer der Daikin Handball-Bundesliga (vor dem Spiel: 101 Tore), war der Mann des Abends. Er präsentierte sich in blendender Form und bereitete sich sichtlich auf die bevorstehende EM vor. Kohlbacher traf vom Kreis, von außen und im Konter – er war einfach unaufhaltsam und erzielte insgesamt 10 Treffer. Sein spektakuläres Tor, vorbereitet durch einen unglaublichen Pass von David Späth (23), wird in den Handball-Jahresrückblick eingehen!
Späths geniestreich – ein pass für die ewigkeit
Der Moment, der die Fans in Ekstase versetzte: David Späth, der Löwen-Keeper, schlägt einen unglaublichen Pass über das gesamte Feld. Kohlbacher nimmt den Ball aus der Luft und zielt präzise ins Tor! Ein Quarterback würd' neidisch werden! Diese Szene ist der Beweis für die neue Dynamik und das unkonventionelle Spiel der Rhein-Neckar Löwen. Ein Augenblick, der so schnell nicht aus den Köpfen der Zuschauer verschwinden wird. Die Verbindung zwischen Torwart und Kreisläufer war einfach genial.
Aspenbäck feuert mit – fehlende nominierung motiviert
Neben Kohlbacher brillierte auch Edwin Aspenbäck (25) mit 7 Toren. Der Rückraumschütze, der im DHB-Team um einen Platz kämpft, scheint von der Nichtnominierung für die schwedische Nationalmannschaft zusätzlich motiviert zu sein. Er zeigte eine beeindruckende Leistung und unterstützte Kohlbacher entscheidend beim Torwurf. Die beiden zusammen bildeten eine tödliche Kombination für die Hamburger Abwehr. Die Enttäuschung schien ihn nur noch stärker gemacht zu haben.
Hamburgs fehlwurf-krise – löwen nutzen ihre chance
Die erste Halbzeit gehörte klar den Löwen, die sich früh einen Vorsprung von 5:1 (8. Minute) erarbeiteten. Allerdings ließen die Löwen auch einige Fehler zu (13:12, 26. Minute), was dem HSV Handball kurzzeitig Hoffnung gab. Die Hamburger hatten Probleme, ihre Angriffe erfolgreich abzuschließen, während die Löwen ihre Chancen konsequent nutzten. Ein entscheidender Faktor war die zunehmende Fehlwurfquote der Gäste, die ihnen die Möglichkeit nahm, wieder ins Spiel zu kommen.
Zweite halbzeit – löwen ziehen davon
Nach der Pause minimierten die Löwen ihre Fehler, während die Hamburger ihre Probleme vor dem Tor weiter ausbauten. Nach der 45. Minute wollte der Ball einfach nicht mehr ins Netz gehen. Die Löwen nutzten diese Schwäche der Gäste gnadenlos aus und zogen auf 27:21 davon, bevor sie den Vorsprung auf 32:24 (50.) ausbauten. Der Sieg war somit nicht mehr zu nehmen. Ein verdienter Erfolg für die Rhein-Neckar Löwen, der ihnen den festen Kurs Richtung europacup weist.