Rhein-neckar löwen brechen misere: erdrückender sieg gegen melsungen!

Die Rhein-Neckar Löwen haben endlich den Bann gebrochen! Nach drei enttäuschenden Niederlagen in Folge präsentierte sich das Team von Maik Machulla gegen die MT Melsungen von seiner besten Seite und feierte einen deutlichen 30:22 (16:10) Sieg. Ein Befreiungsschlag für die Mannheimer in der heißen Phase der Bundesliga-Saison.

Turbulenter start und guardiola-effekt

Turbulenter start und guardiola-effekt

Die Partie begann alles andere als entspannt für die Löwen. Melsungen zeigte sich vom Anpfiff weg griffig und ging schnell mit 2:7 in Führung. Doch dann zeigte Co-Trainer Isaías Guardiola, was in ihm steckt. Der 40-jährige Spanier, der eigentlich nur als erfahrener Back-Up dienen sollte, bewies einmal mehr sein taktisches Geschick und belebte sein Team mit einer energiegeladenen Ansprache. Ein Siebenmeter und die anschließende wuchtige Einschuss zum 10:10 (23.) brachten die MT wieder ins Spiel – ein echter Glücksfall!

Doch die Freude der Melsunger währte nicht lange. In einer fast unglaublichen Phase ohne eigenen Torerfolg blieb das Team für unglaubliche sieben Minuten ohne Treffer. Die Löwen nutzten die Schwäche des Gegners gnadenlos und bauten ihre Führung bis zur Halbzeit auf komfortable 16:10 aus. Ein Klassenunterschied, der die Richtung für den Rest des Spiels vorzeichnete.

Verletzung von Groetzki sorgt für kurzzeitige Sorge

Ein kleiner Zwischenfall sorgte kurzzeitig für Aufregung: Patrick Groetzki (36) verletzte sich bei einem unorthodoxen Tor nach einem Kempa-Pass von Haukur Thrastarson leicht am Fuß. Der Rechtsaußen versuchte, den Ball wie im Volleyball ins Netz zu schmettern, musste danach jedoch behandelt werden und fiel für den Rest des Spiels aus.

Während Sebastian Heymann, der im Sommer zu Hannover 96 wechselt, unauffällig blieb, demonstrierte Edwin Aspenbäck (25) als Keeper seine Klasse und hielt mit 7 Paraden im zweiten Durchgang wichtige Würfe. Die Löwen dominierten fortan das Spielgeschehen, verteidigten ihre Führung souverän und brachten den Sieg unterm Strich problemlos nach Hause.

Florian Drosten (21) von Melsungen räumte ein: „Wir haben einfach zu viele Fehler gemacht und konnten das nicht abstellen.“ Ein Fazit, das die deutliche Überlegenheit der Löwen unterstreicht. Die Mannschaft festigt damit ihre Position im Kampf um die europäischen Plätze und verkürzt den Rückstand auf die Top-Teams auf fünf Zähler.