Remiro: drei nullnummern – ein schatten der vorsaison?

Álex Remiro hat gegen Levante seine dritte Saisonpartie ohne Gegentor in der LaLiga gefeiert. Eine magere Ausbeute, wenn man bedenkt, dass er in 30 Spielen bereits auf dem Platz stand und in den vergangenen Jahren stets über ein Dutzhand mehr Notiere vorweisen konnte. Doch der Rückkehrer aus der Nationalmannschaft scheint davon profitieren.

Die spanien-reise und ihre folgen

Remiros Comeback in Zubieta erfolgte nur wenige Tage nach seiner Rückkehr aus der Nationalmannschaft, wo er während des Länderspiels gegen Ägypten auf der Bank saß. Ein bitterer Moment für den Basken, der als einziger der vier nominierten Torhüter keine Einsatzminuten erhielt. Unai Simón, der im vorherigen Spiel gegen Serbien im Tor stand, hatte ebenfalls Pech. Der Rückkehrer von LaLiga feierte daher einen weiteren sauberen Kasten, nachdem die Mannschaft mit 2:0 gegen Levante gewonnen hatte. Es war nicht die spielerische Dominanz, die den Sieg besiegelte, sondern eher die solide Defensive um Remiro.

Obwohl er nicht übermäßig gefordert war, bewies Remiro seine Klasse mit einer entscheidenden Parade gegen Tunde in der ersten Halbzeit und einer weiteren gegen Víctor García in der zweiten Hälfte. Brais Méndez sorgte dann für die Entscheidung. Die Magere Bilanz von drei Saisonspielen ohne Gegentor steht in krassem Gegensatz zu seinen Leistungen der vergangenen Jahre (6, 14, 19, 15, 15 und 12). Sein bisheriger Prozentsatz von 35% in 239 Spielen liegt deutlich unter dem hervorragenden Wert von 39%, den er bis zu dieser Saison aufwies.

Die frage der finalbesetzung

Die frage der finalbesetzung

Für das kommende Spiel gegen Alavés in Anoeta gilt Remiro als gesetzt. Doch die Entscheidung für das finale Spiel am 18. Mai in Sevilla wirft Fragen auf. Wird Unai Marrero, der bereits in der Copa del Rey im Tor stand, erneut den Vorzug erhalten? Oder setzt Trainer Pellegrino Matarazzo auf die Erfahrung und Internationalität von Remiro? Die Antwort auf diese Frage wird entscheidend sein für den Ausgang des Finales und für die weitere Karriere des Torwarts. Der Wind gilt gegenwärtig Remiro, aber die Entscheidung liegt letztlich beim Trainer.

Die geringe Anzahl an Gegentoren ist nicht nur ein statistischer Wert, sondern auch ein Spiegelbild der gesamten Mannschaftsleistung. Remiros Leistungen sind oft eng mit der Abwehrarbeit der gesamten Mannschaft verbunden. Die kommenden Spiele werden zeigen, ob er seine Form halten und weiterhin eine wichtige Stütze für die Real Sociedad sein kann.