Simmons triumphiert: lidl-trek holt etappen-sieg bei tour auvergne rhone-alpes!
Le Puy-en-Velay – Quinn Simmons hat für Sensationen gesorgt und dem deutschen Rennstall Lidl-Trek bei der Tour Auvergne Rhone-Alpes den ersten Tagessieg errungen. Der junge US-Amerikaner zeigte im Sprint einer Fluchtgruppe ein beeindruckendes Finish und ließ die Konkurrenz hinter sich.
Ein ausreißer-fest geht weiter
Die vierte Etappe führte die Fahrer von Le Puy-en-Velay nach Montrond-Les-Bains über 167,4 Kilometer. Simmons, der bereits im Vorjahr durch seine aggressiven Fluchtversuche auffiel, nutzte die Gunst der Stunde und setzte sich im finalen Sprint der Ausreißergruppe durch. Hinter ihm folgten Finn Fisher-Black (Red Bull-Bora-hansgrohe) und Mattéo Vercher (TotalEnergies).
Die Jagd des Feldes blieb erfolglos. Obwohl das Peloton den Ausreißern maximal zwei Minuten erlaubte, konnten sie die Angreifer nicht mehr rechtzeitig einholen. Simmons sicherte sich damit den dritten Sieg eines Ausreißers in dieser Generalprobe für die Tour de France. Die sechs Bergwertungen auf der Etappe sorgten für eine zerrissene Landschaft und machten den Sieg umso wertvoller.
An der Spitze der Gesamtklassement bleibt weiterhin der Franzose Alex Baudin (EF Education-EasyPost). Er behauptet seine zwölf Sekunden Vorsprung auf Kévin Vauquelin und Oscar Onley (Netcompany Ineos). Der französische Shootingstar Paul Seixas (Decathlon-CMA CGM) liegt eine Minute zurück, während Juan Ayuso (Lidl-Trek) und Isaac del Toro (UAE Emirates-XRG) der Konkurrenz ebenfalls auf den Fersen sind. Der Topfavorit, der 19-jährige Ayuso, erreichte mit dem Peloton im Bunde.
Phil Bauhaus, bester Deutscher des Tages, landete auf dem 13. Platz, vier Sekunden hinter Simmons. Die Tatsache, dass der US-Meister bereits zum vierten Mal bei der Frankreich-Rundfahrt an den Start geht, zeigt seine Ambitionen und sein Potenzial. Er wird zweifellos auch dort für Gesprächsstoff sorgen.

Was die zukunft bringt: entscheidung am sonntag
Am Donnerstag stehen die Fahrer vor einer weiteren anspruchsvollen Etappe, die mit einem Massensprint enden könnte. Die einzigen beiden kategorisierten Anstiege zu Beginn der 195 Kilometer langen Strecke werden die Athleten vor eine Herausforderung stellen. Das Nachfolgerennen des Critérium du Dauphiné endet am Sonntag mit drei Bergankünften nacheinander. Der Kampf um die Gesamtführung wird bis zum Schluss spannend bleiben. Die Ausgänge der bisherigen Etappen deuten auf einen Kampf der Ausdauer und taktischen Finesse hin, bei dem jedes Detail über Sieg und Niederlage entscheiden kann.
