Seixas scheitert: tour-hoffnungen zerplatzen!
Die französischen Radsportfans müssen eine bittere Pille schlucken: Paul Seixas, der als großer Hoffnungsträger für die Tour de France gehandelt wurde, ist bei der Tour Auvergne-Rhone-Alpes in der letzten Etappe ausgefallen. Ein Sturz am Vortag und die damit verbundenen Verletzungen nagten an ihm, sodass er den entscheidenden Anstieg nicht mehr bewältigen konnte.

Ein traum, der am berg zerbricht
Der 19-jährige Seixas vom Team Decathlon CMA CGM gab am Sonntag, zu Beginn des Hors-Catégorie-Anstiegs Bisanne, auf. Die Generalprobe für die Tour de France, die in knapp drei Wochen in Barcelona beginnt, endete somit abrupt. Es war ein jähes Ende für einen jungen Mann, der im Frühjahr mit bemerkenswerten Leistungen bei Eintagesrennen und kürzeren Rundfahrten die Weltspitze angedeutet hatte. Experten hatten ihm zugetraut, zumindest zeitweise mit den dominanten Figuren Tadej Pogacar und Jonas Vingegaard mithalten zu können – ein Traum, der nun in Trümmern liegt.
Die Aufgabe wirft lange Schatten auf das französische Radteam. Seit Bernard Hinault 1985 hat Frankreich kein Triumph bei der Tour de France mehr gefeiert. Seixas’ Ausscheiden bedeutet nicht nur den Verlust eines vielversprechenden Talents, sondern auch eine weitere Enttäuschung für die Fans, die sehnsüchtig auf den nächsten französischen Tour-Sieg warten. Die Frage, wie Frankreich in der Abwesenheit eines solchen Hoffnungsträgers die Konkurrenz von Pogacar und Vingegaard stellen kann, bleibt unbeantwortet.
Die Verletzungen, die Seixas am Samstag erlitt, zeigten deutlich ihre Wirkung. Obwohl er den vorletzten Teilstück zunächst durchhielt, konnte er in der Schlussphase nicht mehr mit der Spitzengruppe mithalten. Der Sturz offenbarte seine Schwächen, und die Entscheidung, aufzugeben, war letztendlich unvermeidlich, auch wenn sie schmerzhaft für alle Beteiligten ist. Die Diskrepanz zwischen dem frühen Versprechen und dem abrupten Ende ist nun ein trauriger Beweis für die Härte des Profi-Radsports.
