Regionalliga südwest: 31 klubs bangen um lizenz – ulm am abgrund!
Die Spannung in der Regionalliga Südwest ist kaum zu überbieten: Nach Ablauf der Bewerbungsphase für die Saison 2026/27 stehen die Zeichen auf Ungewissheit. Ganze 31 Vereine haben ambitioniert eine Lizenz beantragt, doch nicht alle werden ihren Traum von der Fortsetzung in der Liga erfüllen können.
Ein blick in den abgrund: ulm kämpft gegen den klassenerhalt
Besonders brisant ist die Lage des SSV Ulm 1846. Der Traditionsverein, aktuell in der 3. Liga kränkelnd, steht kurz vor dem Abstieg und könnte somit in der kommenden Saison in der Regionalliga Südwest wiederfinden sein – sofern die Lizenzierung problemlos über die Bühne geht. Die finanzielle Situation des Vereins ist zudem alles andere als rosig, was die Lizenzvergabe zusätzlich erschwert.

Wer gehört zur erweiterten familie? die liste der bewerber
Ein wahres Who's Who des Südwesten hat sich für die Regionalliga beworben. Neben den etablierten Größen wie SG Sonnenhof Großaspach, SGV Freiberg, FC 08 Homburg und FSV Frankfurt reihen sich ambitionierte Zweitliga-Nachwuchsteams wie 1. FSV Mainz 05 II und der KSV Hessen Kassel ein. Auch die Stuttgarter Kickers, FC-Astoria Walldorf, SV Sandhausen und der TSV Steinbach Haiger gehören zu den Anwärtern. Und dann wären da noch die Überraschungen: Der SC Freiburg II und der VfB Stuttgart II haben ebenfalls ihre Ambitionen bekundet, ebenso wie TSG 1899 Hoffenheim II und 1. FC Saarbrücken.

Ein platz frei: bahlinger sc scheidet aus
Einen Wermutstropfen gibt es für den Bahlinger SC. Der Tabellenletzte hat sich bereits mit dem Abstieg in die Oberliga abgefunden und verzichtet auf eine Lizenzierung. Alle Planungen am Fuße des Kaiserstuhls sind auf die neue Spielklasse ausgerichtet – eine bittere Erkenntnis für die Fans.
Die konkurrenz aus den unteren ligen lauert
Doch es tobt nicht nur in der Regionalliga selbst. Auch Teams aus den unteren Ligen haben ihre Chance ergriffen und die Lizenzierungsunterlagen eingereicht. So sind unter anderem der VfR Aalen, VfR Mannheim, TSV Essingen und FC Nöttingen (Baden-Württemberg), Eintracht Frankfurt II, FC Eddersheim und FC Gießen (Hessen), FK 03 Pirmasens, 1. FC Kaiserslautern II sowie TuS Koblenz (Rheinland-Pfalz/Saar) dabei. Die Ambitionen dieser Klubs zeigen, dass die Regionalliga Südwest auch in Zukunft ein hart umkämpfter Spielplatz sein wird.
Die Regionalliga Südwest GmbH steht nun vor einer Mammutaufgabe. Die Prüfung der eingereichten Unterlagen wird mit Hochdruck vorangetrieben, und Anfang Mai werden die Vereine über die Erfolgsaussichten informiert. Die Entscheidung könnte über den sportlichen Fortbestand vieler Klubs entscheiden.
