Reed jr. ballt die faust: 31 punkte, 27 rebounds – uconn rollt über furman
Der zweifache NCAA-Champion schlägt zurück. Nach dem verpatzten Vorjahr ziehen die UConn Huskies mit einer Performance alter Meister in die zweite Runde ein – und danken einem einzigen Spieler.
Tarris reed jr. schreibt geschichte in 40 minuten
31 Punkte, 27 Rebounds, 11 Offensiv-Boards – Zahlen, die selbst in March Madness selten sind. Der 22-jährige Forward dominierte Furman so gnadenlos, dass die Paladins zwischendurch nur noch kopfschüttelten. „Er hat uns einfach auseinander genommen“, sagte Furman-Coach Bob Richey nach der 71:82-Niederlage. „Wir haben gedoppelt, wir haben geholfen – nichts hat funktioniert.“
Reed Jr. selbst blieb cool. „Ich wusste, dass ich körperlich überlegen bin. Ich wollte nur energiegeladen bleiben und jeden Ball holen, der in meine Nähe kommt“, sagte er im Mixed-Zone-Interview. Sein Plus-Minus lag bei plus 18 – kein Mitspieler kam auch nur halbwegs ran.

Deutsche beteiligung: reibe und koroma dabei, aber stumm
Mit Eric Reibe und Dwayne Koroma sind zwei deutsche Spieler noch mit dabei. Reibe kam für fünf Minuten aufs Feld, blieb ohne Punkte. Koroma saß nur auf der Bank. Trotzdem: Beide stehen noch im Turnier – ein Trost nach dem frühen Aus von Jordan Müller bei Cal Baptist.

Peterson liefert, kansas zittert trotzdem
Während UConn souverän wirkte, hatte Kansas mehr Mühe. Darryn Peterson, möglicher Top-3-Pick 2025, trug seine Jayhawks mit 28 Punkten – doch die 68:60 gegen Cal Baptist war enger, als es das Ergebnis vermuten lässt. „Wir haben uns schwer getan, die Intensität über 40 Minuten zu halten“, gab Coach Bill Self zu. „Morgen gegen St. John’s wird das nicht reichen.“
Petersons Dreier zum 35:33 zur Halbzeit war der einzige seiner Mannschaft aus der Distanz. „Ich habe einfach geschossen, wenn ich offen war. Mehr war nicht nötig“, sagte der 18-Jährige lakonisch.

Fazit: march madness bleibt verrückt – aber mit klaren favoriten
UConn zeigt: Titelanwärter schlagen früh ein Zeichen. Kansas zeigt: Talent reicht nicht, wenn die Defense schläft. Und die Deutschen? Sie sind noch dabei – auch wenn sie bisher nur Statistenrollen spielten. Die nächste Runde beginnt morgen Abend um 22.15 Uhr deutscher Zeit. Reed Jr. wird wieder starten. Und er wird wieder angreifen. Ganz sicher.
