Real sociedad hält die karten dicht: transfergerüchte im stillen?
San Sebastián – Jokin Aperribay, Präsident der Real Sociedad, hält sich auffällig bedeckt, wenn es um mögliche Neuzugänge im Sommer geht. Nach den Aussagen von Sportdirektor Erik Bretos vom vergangenen Freitag betonte er erneut das große Vertrauen in die vorhandene Spielermannschaft und die Talente des Sanse.
Fokus auf die eigenen reihen – und die wm-leistungen
Aperribay wünschte Mikel Oyarzabal und allen anderen Spielern der Sociedad, die an der Weltmeisterschaft teilnehmen, alles Gute. Bei einem Besuch der Baustelle des neuen Tunnels, der Anoeta verbinden soll, wurde er auf Oyarzabals herausragende Leistung im spanischen Nationalteam angesprochen. „Mikel hat zahlreiche Rekorde bei der Real und nun auch bei der WM aufgestellt. Allein die Tatsache, dass er zwei Titel mit der Real vorweisen kann, ist eine beachtliche Leistung. Ich wünsche ihm alles Gute und vor allem Gesundheit.“
Auch Take Kubo, ein weiterer Weltmeisterschaftsteilnehmer der Sociedad, erlitt eine Verletzung, die jedoch offenbar nicht allzu schwerwiegend ist. „Es gibt keine Sorge, die Ärzte stehen in Kontakt. Er hat die mitgeteilte Verletzung, aber wir sind zuversichtlich. Wir hoffen, dass er bald wieder fit ist und so viele Spiele wie möglich bestreiten kann.“

Keine auskünfte zu abgängen – ruhe in der schaltzentrale
Bei Fragen zu möglichen Neuzugängen wich Aperribay aus. „Erik Bretos hat bereits am Freitag eine Erklärung abgegeben, und ich sehe keinen Grund, diese zu ändern. Wir verfügen über ausreichend Spieler im ersten und zweiten Team. Das Ziel des zweiten Teams ist es, Spieler für den Profibereich zu entwickeln, und wir müssen die Philosophie der Real respektieren.“
Auch zu möglichen Abgängen gab es keine konkreten Informationen. „Wir haben absolute Ruhe. Es wurden keine Abgänge diskutiert, und wir führen keine Gespräche mit anderen Vereinen. Was Remiro angeht, wir sind nicht dabei, seinen Wechsel zu organisieren, und er hat uns auch nicht mitgeteilt, dass er gehen möchte. Er hat noch eine vielversprechende Zukunft vor sich. Und Zakharyan? Wir sehen keine Notwendigkeit, ihn abzugeben, wir sind entspannt.“
Die Haltung des Vereinschefs lässt auf eine bewusste Strategie schließen: Die Ruhe bewahren, auf die eigenen Talente setzen und sich nicht von Spekulationen beeinflussen lassen. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob diese Geduld sich auszahlt.
