Real madrid: von der euroliga-euphorie in die desaster-zone
Ein Schock geht durch Madrid: Nur 13 Tage nach dem Triumph in der EuroLeague stürzt der Real Madrid in ein sportliches Tal ab. Die Niederlage gegen La Laguna Tenerife markiert das bittere Ende einer Saison, die kaum enttäuschungsvoller kaum sein könnte. Der spanische Gigant, einst unbesiegbar, steht vor einem Scherbenhaufen.

Die entthronung im viertelfinale
Die Blamage ist perfekt. Real Madrid, als Tabellenführer der regulären Saison in die Playoffs gestartet, scheiterte bereits im Viertelfinale der Liga Endesa an La Laguna Tenerife. Mit einem deutlichen 95:107 wurde das dritte Spiel verloren, was den vorzeitigen K.O. bedeutete. Ein solches frühes Aus für den Gruppenzweiten war seit 18 Jahren nicht mehr vorgekommen.
Die Bilanz ist erschreckend: Kein Titel in dieser Saison. Nach den Erfolgen unter Pablo Laso und Chus Mateo, die stets mindestens einen Pokal in die Vitrine brachten, herrscht nun Totale Leere. Der ehrgeizige Neustart unter Trainer Sergio Scariolo scheiterte spektakulär. Und das, obwohl die Erwartungen enorm waren.
Das Problem betrifft nicht nur den Basketball. Auch im Fußball gab es keine Glanzleistungen. Seit 16 Jahren konnte keine der beiden Top-Mannschaften des Vereins einen Titel feiern – eine lange Durststrecke für die stolze Tradition Madrids. Die Anspannung im Bernabéu war spürbar, als die beiden Präsidentschaftskandidaten, Florentino Pérez und Enrique Riquelme, das Debakel live miterlebten.
Lo que nadie cuenta es, dass der Druck auf die Verantwortlichen nun immens ist. Die verlorene Saison wirft lange Schatten auf die Zukunft des Vereins und die bevorstehenden Wahlen. Die Fans sind enttäuscht, die Medien schockiert. Ein Umbruch ist unausweichlich, doch wie dieser aussehen wird, bleibt abzuwarten.
Die Zahl spricht eine deutliche Sprache: 13 Tage. Zwischen dem Himmel der EuroLeague und dem Abgrund der leeren Saison. Eine Lektion, die Real Madrid so schnell nicht vergessen wird.
