Real madrid: umbruch droht – alonso-fehler und trainer-poker!
Madrid bebt! Nach einer weiteren enttäuschenden Saison steht der Real Madrid vor einem umfassenden Umbruch. Die Königlichen müssen sich eingestehen, dass die Verpflichtungen der letzten Transferperioden nicht die erhoffte Wirkung zeigten und nun die Suche nach neuen Wegen beginnt.

Die alonso-wette ging schief, arbeloa hinterließ kaum spuren
Die Verpflichtung von Xabi Alonso erwies sich als Fehlentscheidung, ebenso wie der Versuch, Álvaro Arbeloa als Nachfolger für die Abwehr zu installieren. Die Defensive wirkte erneut anfällig, und die Abhängigkeit von Thibaut Courtois' Glanzleistungen wurde zu groß. Im Mittelfeld konnte man dem FC Bayern in der Champions League nicht Paroli bieten – eine bittere Erkenntnis für den stolzen Verein.
Die wenigen Siege gegen Top-Teams lassen sich an einer Hand abzählen. Ein glücklicher Erfolg gegen Manchester City mit Arbeloa, ein Clasico-Sieg gegen den FC Barcelona mit Xabi Alonso – mehr war nicht dabei. Die Verantwortlichen scheinen sich einig: Trainerwechsel ist die wahrscheinlichste Konsequenz. Aber wer soll die Nachfolge antreten?
Gerüchte überschlagen sich – aus Frankreich wird der Name Didier Deschamps gehandelt, dessen Vertrag nach der Weltmeisterschaft ausläuft. Allerdings gilt Zinedine Zidane als der logischste Nachfolger, der bereits zwei Mal die königliche Bank betreute. Ein erneuter Wechsel von Zidane scheint jedoch unwahrscheinlich, da er sich bereits für die Leitung der französischen Nationalmannschaft positioniert hat.
Doch es gibt auch einen Namen, der seit Jahren im Raum steht: Jürgen Klopp. Der gebürtige Rheinländer hatte bereits einmal die Möglichkeit, auf der Bank des Bernabéu zu sitzen, entschied sich jedoch für ein anderes Projekt bei Red Bull. Klopp agiert nun als Talent Scout und leitet die Nachwuchsarbeit von RB Leipzig und Salzburg. Ob er seine Pläne zugunsten eines Engagements in Madrid aufgeben würde, bleibt abzuwarten. Die Verantwortlichen wissen, dass die Verpflichtung eines Trainers von Klopps Kaliber eine enorme Herausforderung darstellen würde – aber auch ein deutliches Signal an die Konkurrenz.
Die Abgänge werden ebenso diskutiert wie die Neuzugänge. Es gibt keine Anzeichen dafür, dass Spieler den Verein freiwillig verlassen wollen. Es wird Veränderungen in der Abwehr geben, wo die Verantwortlichen seit Jahren nach einer stabilen Lösung suchen. Auch im Mittelfeld sind neue Impulse gefragt, um die Dominanz im eigenen Stadion zurückzugewinnen.
Die kommenden sieben Spieltage werden entscheidend sein. Doch die Zeichen stehen auf Veränderung. Der Real Madrid muss sich neu erfinden, um in der kommenden Saison wieder eine ernstzunehmende Kraft im europäischen Fußball zu sein. Die Suche nach dem richtigen Trainer und den passenden Spielern beginnt nun ernsthaft.
