Real madrid: mbappé blutet, schiedsrichter schweigt – blanke wut!
Madrid brodelt! Nach einem umstrittenen Nicht-Elfmeter in der Nachspielzeit gegen Girona entlud sich die Frustration im Bernabéu und im Umfeld des Real Madrid. Die Bilder von Mbappés blutender Wunde, die von den DAZN-Kameras eingefangen wurden, werfen ernste Fragen nach der Professionalität des Schiedsrichterteams auf.
Die szene, die alles verändert hätte
In der 88. Minute kam es zu einer strittigen Situation: Mbappé wurde von Victor Reis im Gesicht getroffen. Die Fernsehbilder zeigen deutlich einen Schlag, der einen tiefen Schnitt in der Schläfe des französischen Superstars verursachte. Mbappé musste anschließend mit drei Stichen versorgt werden. Doch Schiedsrichter Alberola Rojas ließ kein Foul spielen. Ein fataler Moment, der die Partie im Alleingang hätte entscheiden können.
Die Reaktionen der Madrilenen waren sofort spürbar. Auf dem Feld versuchten Spieler wie Gonzalo, den Schiedsrichter auf die Situation aufmerksam zu machen: „Gonzalo, schau! Schau!“ hieß es in der hitzigen Diskussion. „Er spielt mit den Armen…“, warf ein anderer Spieler ein. Die Wut war ihm deutlich anzusehen.
Die DAZN-Experten waren sich einig: „Alberola sieht den Ellbogen, sieht das Blut und sieht die Reaktion von Mbappé“, kommentierte ein Experte. Auch Jude Bellingham suchte nach dem Spiel die Kabine des Schiedsrichterteams auf, um seine Unzufriedenheit zu äußern. „Da ist Blut… Wie kann das sein?“, soll er lautstark gefragt haben.

Arbeloa schießt mit nachdruck
Auch im Nachgang ließ Real Madrid seine Stimme hören. Álvaro Arbeloa, ehemaliger Spieler und aktueller Funktionär des Vereins, zeigte wenig Verständnis für die Entscheidung des Schiedsrichterteams. „Das ist ein Elfmeter – hier und auf dem Mond!“, erklärte er in der Pressekonferenz.
Trainer Ancelotti ließ ebenfalls seine Kritik nicht vermissen: „Das ist eine von vielen. Eine weitere Woche. Das ist, was wir haben und was es gibt. Ich verstehe es nicht, weder ich noch jemand anderes. Wann kommt der VAR? Er kommt, wenn es gerade passt, und wenn nicht, dann eben nicht. Meine Meinung dazu ist bekannt. Die Fakten sprechen für sich. Es ist eine ganz klare Aktion. Kylian wurde für eine weniger schlimme Aktion gefoult.“

Rmtv greift hart durch
Die Berichterstattung bei Real Madrid Televisión (RMTV) ließ ebenfalls keine Zweifel an der Verärgerung des Vereins aufkommen. Mit scharfer Kritik wurde Schiedsrichter Alberola Rojas attackiert. „Dieser Mann in Grau mit schwarzer Hose soll Schiedsrichter sein. Ich sage nur ‚soll‘, denn vielleicht ist er ja nur ein Fan, der aufs Feld gelaufen ist… Alberola sieht, wie der Fußballer blutet, und pfeift trotzdem nicht!“, wetterte ein Kommentator. RMTV spielte daraufhin den Film 'Der Mann im verfluchten Tal' und deutete an, dass die Liga aufgrund der Schiedsrichterentscheidungen in ein „verfluchtes Tal“ abrutscht.
Die Forderungen aus Madrid sind klar: Entweder präsentiert der Verband eine Lösung für die umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen, oder es müssen Konsequenzen gezogen werden. „Wenn Real Madrid Televisión das sieht, hat Herr Soto nur zwei Möglichkeiten: Entweder er tritt zurück, oder er entlässt alle Kinder von Negreira aus dem Schiedsrichterkomitee!“, so ein RMTV-Kommentator.
Die Affäre um den nicht gegebenen Elfmeter wird den spanischen Fußball noch lange beschäftigen. Die Bilder sprechen eine deutliche Sprache. Real Madrid hat das Gefühl, ungerecht behandelt worden zu sein – und die Wut sitzt tief.
