Real madrid: machtkampf in valdebebas entscheidet über die zukunft!
Madrid bebt! Am Dienstag entscheiden die Mitglieder des Real Madrid über den neuen Präsidenten – eine Wahl, die seit zwanzig Jahren ohne wirklichen Konkurrenzkampf verlief. Doch diesmal ist es anders: Florentino Pérez, der Mann, der den Verein seit 2009 dominiert, sieht sich einer überraschenden Herausforderung gegenüber.

Ein papst, ein präsident, ein historischer tag
Während Papst Franziskus in Madrid die Feier des Corpus Christi zelebriert, pilgerten Tausende Anhänger nach Valdebebas, dem Trainingszentrum des Real Madrid, um ihre Stimme abzugeben. Ein historischer Tag für den Verein, denn seit zwei Jahrzehnten gab es keinen echten Wahlkampf um die Präsidentschaft. Rund 70.000 stimmberechtigte Mitglieder hatten die Wahl, ob sie Florentino Pérez, der seit 2000 (mit einer kurzen Unterbrechung) das Ruder im Verein in der Hand hält, oder Enrique Riquelme, einen 39-jährigen Geschäftsmann, unterstützen.
Pérez, der bis ins Jahr 2029 im Amt bleiben könnte, hatte die Wahl überraschend angekündigt, nachdem er zuvor sicher war, dass kein möglicher Herausforderer die erforderlichen 193 Millionen Euro aufbringen könnte. Riquelme bewies das Gegenteil und entfachte einen Wahlkampf, der von spektakulären Versprechen geprägt war. Pérez kontert mit einer Mischung aus Erfahrung und ambitionierten Transferplänen.
Die Versprechen: Ein Wettstreit der Fantasie Pérez präsentierte gleich drei fertige Verträge und deutete eine monströse Offerte an: 150 Millionen Euro für einen Weltklassespieler, der derzeit in einer europäischen Top-Mannschaft spielt, aber nicht in der Premier League aktiv ist. Er nannte keine Namen, doch die Gerüchte sprachen von Vitinha und Joao Neves vom PSG, sowie von Michael Olise. Riquelme, der historische Figuren wie Del Bosque, Casillas, Hierro und Raul in sein Team geholt hat, versprach gar nichts weniger als die Verpflichtung von Erling Haaland und Rodri – beide derzeit beim englischen Meister Manchester City.
Und dann folgte die überraschende Ankündigung, dass er Jürgen Klopp, den deutschen Trainer, der immer wieder Real Madrid ablehnte, mit einem Besuch von Raul, dem ehemaligen Spielmacher, überzeugen wolle. Die Reaktion der Verantwortlichen von Manchester City ließ jedoch schnell die Hoffnungen schwinden. Haalands Berater betonte, dass der Stürmerstar nicht wechseln wird.
Die Wahlbeteiligung war hoch, und die Stimmung angespannt. Um 20:00 Uhr Ortszeit wurden die Wahllokale geschlossen, und die Entscheidung ist gefallen: Florentino Pérez hat die Wahl gewonnen. Es bleibt abzuwarten, ob er seine Versprechen einlösen kann und ob die neuen Stars tatsächlich nach Madrid kommen werden. Die nächste Saison verspricht auf jeden Fall, aufregend zu werden.
