Real madrid bleibt fußball-krone: bayern weit hinten, mls überrascht!

Madrid – Trotz einer Saison ohne Titel festigt Real Madrid seinen Status als wertvollster Fußballverein der Welt. Eine neue Analyse von Forbes zeigt eine erstaunliche Diskrepanz zwischen den europäischen Schwergewichten und dem aufstrebenden Einfluss der Major League Soccer (MLS).

Die königliche behält die vorreiterrolle

Mit einem Wert von 8,15 Milliarden Euro liegt Real Madrid deutlich vor seinen Rivalen. Der Umsatz von 1,27 Milliarden US-Dollar in der Saison 2024/25 unterstreicht die schiere wirtschaftliche Macht des spanischen Klubs. Es ist das fünfte Jahr in Folge, dass Real die Spitze der Forbes-Liste anführt – ein Beweis für die globale Marke und die treue Fangemeinde.

Der FC Bayern München, als wertvollster deutscher Verein, folgt mit 5,7 Milliarden Euro auf dem sechsten Platz. Drei Milliarden Euro trennen die beiden Giganten, was die finanzielle Überlegenheit der Madrilenen verdeutlicht. Barcelona und Manchester United komplettieren die Top 3 mit 6,4 bzw. 6,2 Milliarden Euro.

Mls drängt nach oben: ein überraschendes phänomen

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Was jedoch wirklich ins Auge fällt, ist der Aufstieg der MLS. Sieben Teams aus der nordamerikanischen Liga finden sich unter den Top 30 wieder. Die abweichende Wertberechnung in den USA, die einen höheren Multiplikator berücksichtigt, trägt dazu bei. Die Dallas Cowboys aus der NFL waren zwar kürzlich als wertvollstes Sportteam der Welt gekürt worden, doch der Trend verdeutlicht die wachsende Bedeutung des amerikanischen Marktes für den globalen Fußball.

Borussia Dortmund behauptet sich als 13. in der Liste mit 1,9 Milliarden Euro, während der VfB Stuttgart mit 0,75 Milliarden Euro ebenfalls unter den Top 28 platziert ist. Die Bundesliga kann somit weiterhin auf eine solide Basis an Topklubs zählen. Die Premier League stellt mit elf Teams die größte Fraktion unter den wertvollsten Vereinen.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Der Fußball wird immer globaler und die MLS etabliert sich als ernstzunehmender Akteur auf der internationalen Bühne. Ob die europäischen Schwergewichte diesen Trend aufhalten können, bleibt abzuwarten. Die kommenden Jahre werden zeigen, wie sich die Machtverhältnisse im Weltfußball weiterentwickeln.