Rayo vallecano: presa entlarntet schiedsrichter-affäre als meilenstein!
Ein Erdbeben erschüttert die spanische Liga! Raúl Martín Presa, Präsident von Rayo Vallecano, hat nach dem umstrittenen 3:3 gegen die Real Sociedad verbalen Brandbeschuss auf Schiedsrichter Guzmán und dessen VAR-Kollegen Pulido geäußert. Seine Worte, gesprochen drei Stunden nach dem Abpfiff, lassen kaum Raum für Interpretationen: Es sei die „einflußreichste Schiedsrichterleistung in einem Ergebnis der letzten 40 Jahre“.
Die anklage des präsidenten: ein eingriff in den ligakampf
Die Partie in Vallecas war von höchster Brisanz geprägt, denn für Rayo Vallecano stand viel auf dem Spiel: Der Kampf um die Liga-Zott und die Qualifikation für Europa. Martín Presa ist felsenfest davon überzeugt, dass die Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns seinem Team einen schweren Schlag versetzt haben. „Es ist schockierend, was dort passiert ist“, betonte er gegenüber MARCA. „Ich habe seit 1982 Fußball verfolgt und noch nie einen so gravierenden Einfluß auf ein Ergebnis erlebt.“
Doch die Geschichte hat eine weitere, beunruhigende Facette. Fran Soto, der oberste Verantwortliche des spanischen Schiedsrichterkomitees, war selbst am Spielort anwesend und saß in der VIP-Loge. Presa berichtet, dass Soto sichtlich „indigniert“ den Spielort verlassen habe. Das wirft Fragen nach der internen Qualitätskontrolle des Verbandes auf. Ein Skandal, der die Glaubwürdigkeit der Liga gefährdet.

Die konsequenzen: forderungen nach aufklärung und verantwortung
Die Entscheidung des Schiedsrichtergespanns traf Rayo Vallecano zu einem entscheidenden Zeitpunkt in der Saison. „Wir sind zutiefst benachteiligt worden“, klagt Presa. „In einer Phase, in der wir uns den Klassenerhalt und die Teilnahme an europäischen Wettbewerben erkämpfen müssen, ist uns durch Schiedsrichterentscheidungen ein schwerer Bärendienst erwiesen worden.“ Die Forderung ist klar: Der spanische Fußballverband und das Schiedsrichterkomitee müssen die Vorfälle aufklären und die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen. „Die Punkte können wir uns nicht mehr zurückholen, aber es muss eine strafbewehrte Untersuchung geben“, so Presa.
Die Wut des Präsidenten wird durch die zahlreichen Nachrichten untermauert, die er von Fußballfachleuten erhalten hat, die seine Bestürzung teilen. Sogar Paco González, eine Legende des spanischen Fußballs, soll während der Übertragung die Ohren abgenommen haben, da er die Schiedsrichterentscheidungen als „inakzeptabel“ empfand.
Martín Presa schließt mit einem deutlichen Ausblick: „Ich habe Schiedsrichter stets respektiert, aber das, was heute geschehen ist, hat in der Geschichte des spanischen Fußballs noch keine Entsprechung gefunden. Es wird einen deutlichen Wendepunkt im Umgang mit Schiedsrichterentscheidungen geben.“
