Raveloson: von der bank ins rampenlicht – madagaskar rettet seine form!
Bern – Rayan Raveloson, der sonst im Schatten der YB-Stars steht, hat in der Länderspielpause eine bemerkenswerte Leistung gezeigt. Nach Wochen der Bankwärme scheint der 29-jährige Mittelfeldspieler nun eine neue Perspektive zu gewinnen – und das dank seiner Erfolge für die Nationalmannschaft Madagaskars.

Seoanes dilemma: warum raveloson so lange auf der ersatzbank schmoren musste
Gerardo Seoane, der Trainer der Young Boys, hatte Raveloson in den letzten sieben Spielen kaum berücksichtigt. Nur gegen Lausanne durfte er vier Minuten Einsatzzeit sammeln. Die Gründe für diese Vernachlässigung sind unklar, doch die Tatsache bleibt: Raveloson kämpfte um seinen Platz im Team. Doch die Länderspielpause bot ihm die Chance, sich neu zu beweisen.
Für Madagaskar war Raveloson ein belebendes Element. Im Spiel gegen Kirgisistan lieferte er zwei brillante Assists, auch wenn ihm selbst ein Tor verwehrt blieb. Doch am Dienstag gegen Äquatorialguinea bewies er seine Torinstinkt: Er erzielte den späten Ausgleichstreffer zum 1:1 – sein neunter Länderspieltor. Ein Beweis seiner Fähigkeiten, der in Bern nicht unbemerkt bleiben dürfte.
Die Rückkehr nach Bern steht nun an, und am Wochenende wartet das Auswärtsspiel beim FC Basel. Ob Raveloson von seinen Erfolgen in der Nationalmannschaft profitieren und endlich wieder eine längere Einsatzzeit erhalten wird, bleibt abzuwarten. Doch eines ist sicher: Sein Selbstvertrauen ist gestärkt, und er wird alles daran setzen, sich bei den Young Boys wieder zu empfehlen. Die Konkurrenz ist groß, aber Raveloson hat gezeigt, dass er zur Stunde in Topform ist – und das könnte Seoane zum Umdenken zwingen.
Neben Raveloson stachen auch Torhüter Gregor Kobel und Verteidiger Cédric Zünd bei der 1:0-Niederlage gegen Thun hervor. Doch im Fokus steht nun die Frage: Kann Raveloson seine Formel aus der Nationalmannschaft auch in Bern reproduzieren und so seinen Stammplatz zurückerobern?
