Rashford-barça-deal droht zu platzen – chelsea-star soll ihn beerben

Barça zögert, die 26-Millionen-Klausel für Marcus Rashford zu ziehen. Stattdessen schielen die Katalanen auf Pedro Neto vom FC Chelsea. Der Wechsel des Engländers nach Katalonien war eigentlich fix – nun wackelt alles.

Der perfekte leihspieler wird plötzlich zu teuer

23 Scorerpunkte in 38 Spielen, dynamische Dribblings, ein Kreuzband noch intakt: Rashford liefert. Camp-Nou-Bosse jubelten, Präsident Joan Laporta nannte ihn „identitätsstiftend“. Doch hinter den Kulissen rechnet die Finanzabteilung. 26 bis 30 Millionen Euro sind für einen Spieler, der in drei Monaten 27 wird und in England polarisiert, kein Schnäppchen. Die sportliche Leitung schickt deshalb ein Signal: Wir schauen uns um.

Der Blick fiel sofort auf Pedro Neto. 24 Jahre, portugisischer Flügelsturm, 55-Millionen-Marktwert laut Transfermarkt. Sein Berater Jorge Mendes pflegt seit Jahren ein offenes Telefon nach Barcelona. Netos Vertrag bei Chelsea läuft bis 2031, die Londoner sitzen am längeren Hebel. Würde Barça zuschlagen, kostet es mindestens die Hälfte mehr als Rashfons Option – plus höhere Gehaltsstruktur.

Rashford will bleiben, barça zögert – und united atmet auf

Rashford will bleiben, barça zögert – und united atmet auf

In der Kabine von Xavi gilt Rashford als Kraftraum-Fanatiker und Liebling der Fans. Seine Familie fühlt sich in Castelldefels sichtlich wohl. „Er will hier Siege feiern, nicht in Manchester erneut erklären, warum die Form schwankt“, sagte ein enger Vertrauter. Doch der Klub schiebt die Entscheidung auf die Präsidentschaftswahl am 15. März. Laporta nutzt die Zahlen als Wahlkampfmanöver: Geld sparen, trotzdem Champions-League-Qualität. Klappt das mit Neto, wäre Rashford binnen 48 Stunden wieder an der Carrington-Training Ground.

Für Manchester United wäre das ein Geschenk. Manager Erik ten Hag sucht seit Monaten einen linken Flügelspieler mit Torgefahr. Rashford käme aus Leihe motiviert, der Verkauf würde keine Verluste buchen. Die vermeintliche Ausstiegsklausel in Höhe von 26 Millionen verwandelt sich so in ein Gratis-Joker. United-Kreise sprechen bereits von „einzigartiger Situation, Druck und Motivation zugleich“.

Barça-Spieler wissen: Wer in Wahljahren nicht sofort fixiert wird, kann fallen. Neto wird beobachtet, Rashford wartet – und die Uhr tickt. Am 15. März entscheidet nicht nur ein Präsident, sondern auch, ob die Camp-Nou-Tore für einen Torschützenkönig aus England wieder zufallen. Die Summe: 55 Millionen Euro statt 26 Millionen Euro. Ein Scheck, der den nächsten Blaugrana-Jahresabschluss sprengen könnte.