Ralf schumacher fordert rausschmiss von hamilton und alonso – die bombe im sky-podcast

Ralf Schumacher zündelt wieder. Im „Backstage Boxengasse“-Podcast von Sky Deutschland verlangt der Ex-Pilot den sofortigen Abtritt von Lewis Hamilton und Fernando Alonso – beide sollen noch vor Saisonende ihre Sitze räumen, damit Ollie Bearman 2027 ins Ferrari-Cockpit rutschen kann.

Hamilton sei „langfristig chancenlos“ gegen leclerc

Schumacher legt los wie ein Boxenstopp bei 200 km/h: „Ich muss ehrlich sagen, Hamilton ist heuer besser dran, klar. Aber über die gesamte Distanz betrachtet hat er gegen Leclerc keine Chance. So ist das.“ Mit dieser Ansage fegt er den siebenfachen Weltmeister aus dem eigenen Stall. Dabei führt Hamilton die interne Bilanz gegen den Monegassen mit 51 zu 59 Punkten – ein Unterschied, der in zwei Rennen wettgemacht ist. Doch Zahlen interessieren Ralf nicht, wenn das Mikro leuchtet.

Der 49-Jährige dreht weiter auf. „Es ist Zeit, dass sie aufhören. Auch ich würde das nicht gern hören. Aber Hamilton – und Alonso ebenfalls –, sie haben eine großartige Phase hinter sich. Jetzt sollen sie jungen Fahrern Platz machen.“ Damit spricht er aus, was viele Denkfabriken der Formel 1 nur flüstern: Die Garde der Über-40-Jährigen blockiert Talente, die draußen schon mit dem Superlizenz-Formular wedeln.

Bearman laut schumacher bereit für ferrari

Bearman laut schumacher bereit für ferrari

Seine Lösung heißt Oliver Bearman. Der Brite liegt mit 17 Punkten auf Platz acht der Fahrerwertung – im Haas VF-26, einem Auto, das eigentlich nur die Top Ten anvisiert. „Bearman hat sich den Sprung zu Ferrari redlich verdient. Gibt man ihm die Chance, wird er sie nutzen. Für Leclerc wäre das ein hartes Stück Brot, da bin ich mir ziemlich sicher“, sagt Schumacher und liefert damit direkt die nächste Schlagzeile: Ferrari-Interna als Zukunftsmusik.

Dass Bearman erst 19 ist und gerade mal zwölf Grand-Prix-Starts auf dem Buckel hat, blendet er aus. Stattdessen bemüht er das Ende-der-Fahnenstange-Argument: „Ich weiß, dass mich wieder einige hassen werden, aber Hamilton hat alles erreicht, was er erreichen konnte. Auch dieses Comeback ist stark. Aber alles hat ein Ende.“

Die Ironie: Genau dieses „Ende“ hat Hamilton gerade verschoben. Mit 51 Punkten nach fünf Rennen liegt er nur 49 Zähler hinter Spitzenreiter Kimi Antonelli – und vor zahlreichen Piloten, die halb so alt sind. Alonso, 44, steht im Aston Martin sogar auf Rang sechs und sammelte in den letzten zwei Rennen mehr Punkte als jedes Teamkollege.

Ralf Schumacher aber bleibt bei seiner Mission. Für ihn zählt nicht, was auf dem Timing-Monitor steht, sondern was im Podcast-Raum klingt: eine klare Ansage, ein klares Ziel, ein klares Opfer – die Generation Hamilton/Alonso. Ob Ferrari, Mercedes oder Aston Martin mitspielen, darüber schweigt er. Denn das nächste kontroverse Zitat wartet schon. Und die Klickzahlen auch.