Rakitic zieht modric-karriere bis 2026: milan-titel kommt zu spät
Ivan Rakitic lacht nur, wenn er Luka Modrics Auslaufmodell hört. „Zwei, drei Jahre hält er locker durch“, sagt der Kroate am Rand des World Legend Padel Tour-Stops in Mailand. Dort, im Padel Zenter von Scalo Farini, steht sein langjähriger Nationalmannschaftskollege Modric plötzlich an der Bande – und beweist, dass 38 Jahre keine Spielzeit, sondern eine Ansage sind.
Derby als lebensversicherung für den titelhungrigen modric
Der 1:1-Kracher gegen Inter am Sonntag war mehr als Stadtderby. Für Rakitic war es der Beweis, warum Milan die Optionsklausel im Sommer ziehen wird. „Er spielt nicht, um siebte zu werden“, sagt Rakitic. „Luka will Pokale. Punkt.“ Die sieben Punkte Rückstand auf Inter? „Nie nie sagen, wenn Modric auf dem Feld steht“, antwortet er mit dem Ton eines Mannes, der 2018 selbst Danemark mit dem letzten Elfmeter aus dem WM-Achtelfinale befördert hat – nachdem Modric zuvor seinen Penalty verschossen hatte.
Rakitic erinnert sich genau an jene Szene in Nischni Nowgorod. „Luka hat uns unzählige Mal gerettet, da war klar: jetzt helfen wir ihm“. Diese Schulden mentaler Natur sind unbezahlt geblieben – und prägen bis heute die Karriereplanung des Mittelfeldstrategen.

Vom gattuso-style bis zur uefa-masterklasse
Modric’ neue Rolle als Sechser? „Wenn Milan einen Gattuso braucht, macht er das“, sagt Rakitic. Er selbst trainierte unter dem aktuellen Mailänder Coach in Spalato und weiß, wie sehr sich beide Männer in Perfektionismus treffen. „Rino verlangt百分之百, Luka gibt 120. Passt“.
Während Rakitic beim Hajduk Split die sportliche Zukunft junger Kroaten lenkt und parallel den UEFA Executive Master durchzieht, plant Modric weiter mit dem Ball. Kroatiens EM-Quali? „Wir haben junge Kracher wie Sucic vom Inter“, sagt Rakitic. Doch der Blick bleibt auf den Club-Kollegen gerichtet. „Wenn er bleibt, dann nur, um zu gewinnen“.
Die Trophäen-Jäger-Logik ist simpel: Milan holt den Titel oder Modric sucht sich einen neuen Gipfel. Rakitic winkt ab, als er nach einer Padel-Karriere gefragt wird. „Ich studiere, ich berate, ich bin kein Profi mit Schläger“. Seine Hausaufgaben hat er gemacht. Ob Milan die seinen bis 2026 macht, entscheidet sich in den nächsten Wochen – und Modric selbst.
Fakt ist: Wer ihn abschreibt, läuft Gefahr, sich selbst zu blamieren. Die Uhr tickt nicht für Modric. Sie trainiert mit ihm.
