Rahm glänzt mit eagle – aronimink fordert golf-stars heraus!

Aronimink Golf Club, ein Name, der seit 1962 für Stille in den Annalen der Major-Events stand, erwachte gestern zum Leben. Die 108. PGA Championship präsentierte sich als gnadenlose Prüfung für die Weltelite des Golfsports. Doch während die Bunkersand traps und die tückischen Grüns viele ins Schwimmen zwangen, schrieb Jon Rahm eine kleine Sensation.

Ein eagle, der das stadion zum beben brachte

Die Menge tobte, als Rahm (69 Schläge) einen unglaublichen Eagle aus 90 Metern am zweiten Loch bejubelte – ein Moment, der die Atmosphäre auf dem Platz elektrisierte. Der ‘León de Barrika’ zeigte eine solide Leistung, obwohl er sich ein noch besseres Ergebnis hätte erkämpfen können. Er teilte sich das Rampenlicht mit Rory McIlroy (74) und Jordan Spieth (69), deren Auftritte eine riesige Menschenmenge anzogen.

Doch Rahms Auftritt war mehr als nur der spektakuläre Eagle. Er steigerte die Stimmung noch zweimal, als er einen Approach aus 17 Metern im achten Loch und einen magischen Chip im neunten Loch bejubelte, der knapp am Versenken vorbeiging. Eine Leistung, die zeigte, dass er bereit ist, um den Sieg zu kämpfen.

Die anderen Stars der PGA

Auch andere Favoriten konnten sich sehen lassen. Spieth, Koepka (69) und Niemann (69) zeigten ebenfalls starke Leistungen, auch wenn ihre Ergebnisse nicht ausschließlich anhand der Schlagzahl bewertet werden können. Koepka verfehlte beispielsweise die Führung, obwohl er einen katastrophalen Tag am Grün hatte. Garrick Higgo (69) verpasste ebenfalls die Spitze, da er mit zwei Strafschlägen ins Spiel kam. Cam Smith (69) sorgte für positive Nachrichten für LIV Golf und erinnerte an den Spieler, der einst für die Superliga unterschrieben hatte.

Bryson DeChambeau (76) hingegen hatte einen schwierigen Start, mit vier Bogies in den ersten neun Löchern, gefolgt von einem Doppel-Bogey und einem Birdie. Rory McIlroy, der einen ordentlichen Spielverlauf hatte, wurde von den Grüns geplagt und erzielte in seinen letzten sechs Löchern fünf Bogies und einen Birdie – ein weiteres Opfer der tückischen Flächen.

Rahms weg zum erfolg – und die stolpersteine

Rahms weg zum erfolg – und die stolpersteine

Rahms Runde begann mit einem Bogey am zehnten Loch. Nach einem vielversprechenden Abschlag verfehlte sein zweiter Schlag die Plattform, auf der sich das Grün befand. Ein Versuch, den Chip zu verfeinern, führte dazu, dass der Ball nur den Rand des Grüns berührte und zurückrollte. Dennoch gelang es ihm, sich im 13. Loch zum Par zurückzukämpfen, obwohl er einen vermeidbaren Birdie-Putt verwarf.

Trotzdem zeigte Rahm, der als weltbester Spieler bei Par 3 in den letzten zehn Jahren gilt, keine Schwäche beim anspruchsvollen 17. Loch. Im 18. Loch sicherte er ein gutes Par und konnte im folgenden Loch einen weiteren Bogey vermeiden, nachdem sein Abschlag zum Grün zu kurz war und der Ball in einen Abhang rollte.

Die Erlösung kam in Form eines Eagles am zweiten Loch – ein wohlverdienter Bonus, den der Spanier ausgelassen feierte. Die Zuschauer waren begeistert von seinem Schlag aus dem Fairway. Im sechsten und siebten Loch hatte er jedoch Probleme mit seinen Abschlägen, was ihm im siebten Loch ein Bogey einbrachte. Er machte diesen Fehler aber wieder wett, als er im achten Loch nach einem weiteren unerwarteten Rückschlag des Balls auf dem Grün gezwungen war, aus 17 Metern anzuspielen – und traf ins Ziel.

Puig und Ayora überzeugen im Debüt

David Puig (71 Schläge) zeigte ebenfalls eine starke Leistung, obwohl er am 11. Loch einen Doppel-Bogey hinnehmen musste, als sein Ball auf dem Grün abprallte und von einer Neigung weit wegrollte. Ángel Ayora (70 Schläge) feierte ebenfalls ein vielversprechendes Debüt in einem Major. Der Marbellí spielte mit viel Selbstvertrauen, obwohl ihm ein Bogey im 13. Loch nach einem starken Abschlag aus dem Bunker das Leben schwer machte.

Die ersten Ergebnisse zeigen eine spannende Ausgangslage für die kommenden Tage. Die Jagd nach dem Major-Titel hat in Aronimink begonnen!