Rafael márquez übernimmt nach wm 2026 das ruder: mexiko bekommt seinen barça-general
Rafael Márquez steht vor der größten Mission seiner Laufbahn. Nach der Heim-WM 2026 übernimmt der 47-Jährige die Nationalmannschaft Mexikos – ein Schritt, der längst beschlossene Sache war, aber jetzt offiziell besiegelt ist.
„Sein Vertrag ist unterzeichnet“, bestätigte Teamdirektor Duilio Davino gegenüber Fox Sports. Der frühere Kapitän der El Tri wird also nicht nur Co-Trainer von Javier Aguirre sein, sondern auch dessen Nachfolger – und das mit einem klar definierten Ziel: WM 2030.
Aguirre bekommt seinen letzten tanz – márquez lernt noch mit
Javier Aguirre, derzeitiger Chefcoach und zweifacher WM-Teilnehmer als Trainer (2002, 2010), wird die Mannschaft noch einmal ins Turnier führen – und das mit einem Heimspiel gegen Südafrika am 11. Juni im Aztekenstadion. Die Gruppe A verspricht mit Tschechien und Südkorea kein leines Programm, aber genug Luft, um das Achtelfinale zu erreichen – Aguirres Standardziel.
Márquez sitzt dabei nicht nur auf der Bank. Er ist eingebunden, eingeweiht und längst Teil der DNA des Verbandes. Seit 2022 an Aguirres Seite, wurde er als Thronfolger installiert – ein Plan, der nun in die Tat umgesetzt wird.

Márquez' vita: vom champions-league-sieger zum strategen
Als Spieler gewann Márquez mit Barcelona zweimal die Champions League (2006, 2009) und vier Mal die spanische Liga. Mit Monaco wurde er 2000 französischer Meister. Für Mexiko lief er bei fünf Weltmeisterschaften auf – von 2002 bis 2018. 1999 holte er den Confed-Cup, 2001 stand er im Copa-América-Finale.
Nach seiner Karriere schlug er den Weg zur Trainerbank ein. Bei Barça übernahm er die zweite Mannschaft, arbeitete sich durch die Nachwuchsabteilung und galt schon lange als heimlicher Drahtzieher hinter der Führungsriege des Verbandes.
Jetzt bekommt er das Zepter. Nicht als Interimslösung. Nicht als Papierschlacht. Sondern als langfristig geplanter Revolutionsgeneral – mit dem Auftrag, Mexiko 2030 wieder in die Runde der letzten Acht zu führen. Die Uhr tickt. Die Amtszeit beginnt 2027. Die Erwartung ist längst da.
