Pyro-schock bei den füchsen: gidsel von konfetti-fontäne erwischt!

Ein kurzer Schreckmoment beim DHB-Pokalsieg der Füchse Berlin: Welthandballer Mathias Gidsel wurde von einem brennenden Stück Konfetti erwischt – mitten in den Siegesfeiern auf dem Spielfeld der Lanxess Arena. Was zunächst gefährlich klang, entpuppt sich nun als harmloses „kalt abbrennendes“ Pyrospektakel, wie die Handball-Bundesliga mitteilte.

Der moment des schocks: gidsel berichtet

Die Freude über den gewonnenen DHB-Pokal war riesig. Nach dem Schlusspfiff feierten die Berliner Spieler ausgelassen mit Pyro-Effekten und Konfetti. Doch plötzlich kam es zu dem Vorfall: Ein Stück Konfetti aus einer der Fontänen hatte Feuer gefangen und traf Gidsel an der Schulter. „Ja, ich war einen kleinen Moment geschockt, dachte kurz, mein Trikot brennt an“, erklärte der Däne der Sport Bild. Glücklicherweise handelte es sich um ein kleines Stück, sodass der Schaden gering blieb.

Die liga beruhigt: keine gefahr durch „kalt abbrennende“ pyro

Die liga beruhigt: keine gefahr durch „kalt abbrennende“ pyro

Die Handball-Bundesliga reagierte umgehend auf den Vorfall. In einer Stellungnahme betonte die Liga, dass es sich bei dem Pyrospektakel um „kalt abbrennende“ Pyro-Technik handelte. „Dies ist eher ein Lichtspiel durch chemische Reaktion, als eine Flamme, bei der es beim Einsatz traditioneller Pyro-Technik zu Temperaturen von bis zu 2000 Grad kommen kann“, hieß es darin. Konkret bedeutet das: Es bestand keine Gefahr für Gidsel, da es sich nicht um eine echte Flamme gehandelt hat.

Die Liga wies zudem darauf hin, dass der Einsatz solcher „kalt abbrennenden“ Pyro-Effekte einer DIN-Normung und einem Genehmigungsverfahren unterliegt. Zudem werde lediglich nicht brennendes Metallic-Konfetti eingesetzt, um die Inszenierung zu gewährleisten, ohne die Beteiligten zu gefährden. Die Reaktion der Liga zeigt, dass der Sicherheitsaspekt bei der Nutzung von Pyrotechnik im Handball groß geschrieben wird – auch wenn es in diesem Fall zu einem kurzzeitigen Schreckmoment kam.

Die Füchse Berlin können indes in vollen Zügen den DHB-Pokalsieg genießen. Mathias Gidsel, der nach dem Vorfall schnell wieder in Feierlaune war, dürfte diesen Moment so schnell nicht vergessen. Das Spiel ist aus, die Party geht weiter – und die Handball-Bundesliga behält die Kontrolle über die Pyro-Effekte.