Psg zerstört liverpools letzte hoffnungen: dembélés doppelpack besiegelt das aus
Paris hat Anfield zum Schweigen gebracht. Paris Saint-Germain hat im Viertelfinale der Champions League den FC Liverpool mit 2:0 (0:0) bezwungen und damit die letzten Titelträume der Reds jenseits der Insel platzen lassen. Ousmane Dembélé traf doppelt (73., 90.+1) und sicherte PSG den Einzug ins Halbfinale.

Wirtz und co. chancenlos gegen die pariser effizienz
Für den FC Liverpool, in dem Nationalspieler Florian Wirtz spielte, war es eine bittere Erkenntnis: Die Magie der Anfield Road konnte PSG an diesem Abend nicht verzaubern. Nach dem deutlichen 0:2 im Hinspiel war die Aufgabe nun fast unmöglich, und so bestätigte sich das Bild auch im Rückspiel. Die Reds wirkten angeschlagen und konnten dem druckvollen Auftritt der Franzosen kaum etwas entgegenhalten.
Die Partie verzeichnete lange Zeit einen erwartungsarmen Verlauf, doch PSG agierte mit mehr Zug zum Tor. Dembélé war der Nutznießer der zunehmenden Liverpooler Fehler und vollstreckte zunächst mit einem präzisen Schuss, erhöhte dann in der Nachspielzeit noch die Führung. Die Entscheidung war gefallen, der Traum vom Champions-League-Titel zerplatzt.
Druck auf Trainer Slot wächst Der frühere Weltklasse-Stürmer Mohamed Salah blieb zunächst auf der Bank, kam jedoch aufgrund einer Verletzung von Hugo Ekitiké früh ins Spiel. Sein Einsatz konnte die Wende jedoch nicht herbeiführen. Der Druck auf Trainer Arne Slot, dessen Mannschaft eine durchwachsene Saison spielt und lediglich den fünften Platz in der Premier League einnimmt, wird nach diesem weiteren Rückschlag immens. Bereits in der vergangenen Saison scheiterte Liverpool im Achtelfinale an PSG – eine unheilvolle Wiederholung.
Ein Foulelfmeter für Liverpool in der 66. Minute wurde nach VAR-Prüfung zurückgenommen, was die ohnehin schwierige Situation der Reds weiter verschärfte. PSG nutzte die Gelegenheit, um die Partie zu kontrollieren und letztlich sicher zu gewinnen.
Im Halbfinale trifft PSG nun auf den Sieger des Duells zwischen Bayern München und Real Madrid. Es bleibt abzuwarten, ob die Franzosen in der Lage sein werden, die starken Konkurrenten aus dem Weg zu räumen und den Titel zu holen.
