Psg krönt sich zum meister – lens nicht genug!
Paris – Jubel in der französischen Hauptstadt! Paris Saint-Germain hat sich am Mittwochabend vorzeitig zum Meister der Ligue 1 gekrönt. Ein müder 2:0-Sieg gegen den ärgsten Verfolger RC Lens reichte aus, um die Meisterschaft bereits vor dem letzten Spieltag zu perfektionieren – der elfte Titel seit 2013 für die Pariser, eine schier unglaubliche Dominanz!

Die defensive schwächelt, aber die effizienz zählt
Das Spiel war alles andere als ein Feuerwerk. Lens präsentierte sich als unbequemer Gegner und hatte durchaus Chancen, die Matvey Safonov im Tor von PSG mehr als einmal zur Parade zwangen. Die Abwehr der Pariser wirkte alles andere als satt, ließ viel zu viel zu. Doch PSG bewies einmal mehr, dass sie in entscheidenden Momenten eiskalt zuschlagen können.
Khvicha Kvaratskhelia, der Georgier mit dem goldenen Schuss, brachte die Pariser in der 29. Minute nach einem kapitalen Fehler der Lens-Abwehr in Führung. Ein echter Paukenschlag, der die Moral des Gastgebers sichtlich demoralisierte. Und als Lens im zweiten Durchgang all ihren Druck in die entscheidenden Torchancen verwandelte, machte Ibrahim Mbaye in der Nachspielzeit mit einem perfekten Konter den Sieg perfekt.
Die Zahlen lügen nicht: Lens hatte mehr Ballbesitz, mehr Torschüsse und hätte durchaus mehr erzielen können. Aber im Fußball zählt nur das Ergebnis, und hier hatte PSG die Nase vorn. Der Traum vom Double lebt weiter, denn auch die Champions League steht in wenigen Wochen vor der Tür. Können sie auch dort die Dominanz zeigen, die sie in der Liga an den Tag legen?
Die Meisterschaft ist ein weiterer Beweis für die finanzielle Überlegenheit von PSG, aber auch für die Fähigkeit, auch unter Druck die entscheidenden Punkte zu holen. Die Frage, die sich nun stellt, ist: Kann diese Dominanz nachhaltig sein? Oder wird Lens im nächsten Jahr zurückschlagen und die Pariser Herausforderung suchen?
