Prügel nach dem abpfiff: nypd und fdny liefern sich erneut schlägerei in der ubs arena
Die Schlägerei begann, noch bevor der Puck die Bande touchierte. Und sie endete mit blutenden Nasen und Handschellen, lange nach der Schlusssirene. Im UBS Arena von New York eskalierte das traditionelle Benefizspiel zwischen NYPD und FDNY erneut zu einer handfesten Prügelei, die diesmal sogar die Tribünen erreichte.
Was als harmlose Partie für einen guten Zweck begann, entwickelte sich schnell zur Farce. Schon während des Spiels flogen die ersten Fäuste – und das, obwohl beide Teams eigentlich für Sicherheit und Ordnung stehen. Die Beamten der Polizei und die Feuerwehrleute gingen sich immer wieder an, bis es nach dem Abpfiff vollends eskalierte.

Die gewalt war kein einzelfall
Das Benefizspiel zwischen den Helfern in Blau und Rot ist eigentlich eine lieb gewonnene Tradition. Doch seit Jahren schwappt die Rivalität immer häufiger über. Videos zeigen, wie sich die Spieler auf dem Eis gegenseitig bodychecken, sich beschimpfen und schließlich prügeln. Die Zuschauer jubeln – bis sie merken, dass diesmal kein Showact ist.
Die UBS Arena musste die Sicherheitskräfte einschalten. Mehrere Personen wurden dabei leicht verletzt. Die Bilder kursieren bereits auf X und anderen Plattformen – und sie zeigen einmal mehr, dass die Grenze zwischen sportlichem Wettkampf und gewalttätiger Eskalation längst überschritten ist.
Die Frage ist nicht mehr, ob es nächstes Jahr wieder ein Spiel gibt. Die Frage ist, ob jemand sich noch traut, es zu organisieren. Denn die Tradition ist längst zur Farce verkommen – und die Gewalt zur traurigen Gewissheit.
