Primera federación: regionalliga-gruppen für 2026/27 stehen fest!
Nach zähen Verhandlungen und einer überraschend einheitlichen Entscheidung ist es offiziell: Die Gruppenkonstellation für die Primera Federación in der Saison 2026/27 ist beschlossen. Ein rein territorial geteiltes Modell zwischen West und Ost setzte sich durch, nachdem andere Vorschläge aus verschiedenen Gründen scheiterten.

Die entscheidung: regionale nähe vor sportlicher logik?
Die Entscheidung für die territoriale Aufteilung, obwohl sie von den jeweiligen Fußballverbänden einstimmig unterstützt wurde, wirft Fragen auf. Die Konzentration auf regionale Nähe mag für die Fans attraktiv sein, könnte sich aber sportlich als nachteilig erweisen. Das Augenmerk lag offenbar primär auf der Verteilung der Absteiger und der Berücksichtigung von Filialteams, was die sportliche Balance in den Gruppen beeinträchtigen könnte. Die Vereine gaben die Entscheidung schließlich ab und es ist nun an der Zeit, sich auf die neue Saison vorzubereiten.
Gruppe 1 vereint Teams aus Galicia, Asturias, Castilla y León, Extremadura, La Rioja und dem Baskenland. Dazu stoßen die frisch abgestürzten Mirandés und Cultural Leonesa, sowie die Filialteams Fabril und Bilbao Athletic. Es wird interessant zu sehen, wie sich diese Mischung aus etablierten und jungen Mannschaften schlagen wird.
Gruppe 2 hingegen verspricht ein brisantes Duell zwischen den Filialteams von Real Madrid und Atlético Madrid, die sich mit Villarreal B einen Platz teilen müssen. Auch hier sind mit Real Zaragoza und Huesca zwei prominente Absteiger vertreten. Die Konkurrenz wird groß, denn neben diesen Teams treten Klubs aus Madrid, Aragón, Andalusien, Katalonien, der Comunidad Valenciana, Baleares und Murcia an.
Ein Blick auf die Gruppenzusammensetzung:
Gruppe 1: Deportivo Fabril, Racing Ferrol, Pontevedra, Lugo, UD Ourense (Galicia); Avilés (Asturias); Ponferradina, Cultural y Deportiva Leonesa, Mirandés, Unionistas und Zamora (Castilla y León); Mérida, Cacereño, Extremadura und Coria (Extremadura), UD Logroñés (La Rioja); und Arenas, Bilbao Athletic, Real Unión und Barakaldo (País Vasco).
Gruppe 2: Huesca, Real Zaragoza und Teruel (Aragón); Europa, Nàstic Tarragona und Sant Andreu (Catalunya); Hércules und Villarreal B (Comunidad Valenciana); UD Ibiza (Baleares); Alcorcón, Rayo Majadahonda, Real Madrid Castilla und Atlético Madrileño (Madrid); Real Jaén, Antequera, Torremolinos und Algeciras (Andalucía); und Real Murcia, Cartagena und Águilas (Murcia).
Die kommenden Saisons werden zeigen, ob die Entscheidung für eine territoriale Aufteilung die richtige war. Fest steht: Die Primera Federación steht vor einer spannenden Zukunft, geprägt von regionalen Duellen und der Herausforderung, eine faire und wettbewerbsfähige Liga zu gestalten.
